Nein, ich hab schlicht keinen Bock 30,40,50K für "Autos" auszugeben die nichtmal den praktischen Nutzwert eines 1500€ 4er Golf haben.
Mit deinem von Missgunst, Neid und Frust geprägten Wutausbruch zertrümmerst du fleißig den Sockel, auf dem du hier im Forum als 'Erleuchteter' Experte stehst.
Und zwar völlig überflüssigerweise ...
Wenn du ernsthaft behaupten möchtest, ein 1.500€ 4er Golf hätte einen höheren Nutzwert als ein 30, 40.50K E-Auto, dann hast du den Verstand verloren.
Wundere dich nicht, wenn du mit solchen Thesen hier nicht mehr ernst genommen wirst,
Nur zur Erinnerung:
Alles was ich mit dem Auslöseposting - #380 - für deine Attacke zum Ausdruck bringen wollte, war der Widerspruch in den von dir mitgeteilten Absichten.
Man kann Elektroautos aus verschiedenen Gründen ablehnen, etwa wegen Anschaffungskosten oder Ladeinfrastruktur. Aber wenn man sich gleichzeitig über genau die Schwächen des Verbrenners ärgert, wirkt es schon etwas seltsam, ausgerechnet wieder genau dort zu landen – nur mit einem anderen Kraftstoff im Tank.
Das war's. Nicht mehr, nicht weniger.
Ich will dir kein Elektroauto aufschwätzen und dich nicht daran hindern, dir einen 1.500€ 4er Golf mit Gasanlage zuzulegen, den dann 300.000 km zu fahren und dabei dreimal durchreparieren zu lassen.
Mach das.
Und fühl dich gut dabei.
Der Rest deines Beitrages ist ideologisch angehauchte Polemik.
Wenn man das versachlicht, kann sogar ich dir teilweise zustimmen, z. B. beim Leasing und der Ersatzteilversorgung.
Die monatliche Leasingrate als alleiniger Kostenmaßstab ist tatsächlich ein verbreiteter Selbstbetrug. Wer Leasing nur als günstig wahrnimmt, weil er die Gesamtkosten ausblendet, rechnet falsch. Aber wenn man sich ein Auto anschafft, soll man halt vernünftigerweise alle Einflussfaktoren berücksichtigen und nicht nur einen Aspekt. Ob man - falsch - nur mit der Monatsrate rechnet oder klugerweise - richtig - die Gesamtkosten in die Rechnung einbezieht, liegt an einem selbst.
Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen im freien Markt ist bei vielen E-Modellen tatsächlich schlechter als bei etablierten Verbrennerplattformen. Das ist aber kein Naturgesetz, sondern eine Reifefrage des Marktes. Fahrwerksteile eines ID.3 bekommst du z. B. längst bei Autodoc.
Dein eigentliches Argument – 'ich will kein teures Auto, das ich nicht wirklich besitze, für Fahrprofile, die das nicht rechtfertigen' – ist vollkommen legitim. Ein gut gepflegter Gebrauchter, bar bezahlt und selbst gewartet, schlägt in der Gesamtkostenrechnung fast jeden Neu- oder Leasingvertrag. Das gilt aber für Verbrenner wie für Elektro und ist also kein Argument gegen Elektroautos als solche, sondern gegen überteuerte Finanzierungsmodelle – und die gibt es bei beiden Antrieben.
Grüßle, Sami 🌈🕊️