Beiträge von Samina

    Darf ich freundlicherweise um die ungefähren Zahlen bitten, wie viele Kilometer du meinetwegen von zu Hause zur Arbeit verfährst?


    ...

    du bist hier eine ganz spezielle Ausnahme, du schreibst ... mit einem gespitzten Bleistift

    Da spitze ich doch gleich mal meinen Bleistift ... :w0016:


    Eine ganz spezielle Ausnahme bin ich nicht nur hier, sondern immer und überall ... :w0028:

    Und wie viele Kilometer ich deinetwegen zur Arbeit fahre kann ich dir nicht nur ungefähr, sondern ganz genau sagen: Null! :w0019:


    Ob ich dir mit weniger spitzen Antworten helfen kann, wage ich zu bezweifeln, denn auch meine nicht deinetwegen gefahrenen Arbeitswege sind nun mal nicht allgemein vergleichbar.

    Ich habe zwei 'Basislager', eins in Leverkusen und eins in Düsseldorf, die ich unterschiedlich intensiv nutze. Von Leverkusen zum Büro sind es knapp 20 km (ungefähr reicht dir ja), von Düsseldorf aus nicht ganz 10 km.

    Aufladen kann ich in beiden Zuhause-Adressen und auch in der Firma. Dadurch schaffe ich es in der Regel, alle Alltags-Fahrten elektrisch durchzuführen. Nur wenn es mal weiter weg geht, was hin und wieder vorkommt, aber auch nicht in eine Regel gepresst werden kann, brauche ich mal den Verbrenner.

    Ich habe mir vorgenommen, mindestens einmal in der Woche einen ganzen Tag nur mit dem Verbrenner zu fahren, damit er nicht einrostet. Auch dann also, wenn der Akku noch genug Kapazität hätte.

    Daran denke ich aber nicht immer und es kommt vor, dass ich auch mal 14 Tage rein elektrisch fahre.


    Übrigens fahre ich nicht jeden Tag zum Büro.

    Wenn unser Terminplan es zulässt, fahre ich außerdem nicht selbst, sondern bei meiner lieben Frau mit (wir leben nämlich nicht nur in einem Liebesroman, sondern haben dann auch den gleichen Weg :) ).

    Bei gutem Wetter nehme ich auch mal das Rad. Und für Kundentermine innerhalb von Düsseldorf nutze ich fast immer öffentliche Verkehrsmittel.

    Insgesamt gehöre ich eher zu den Wenigfahrerinnen.

    Mein 'Il bello' hat seit seiner Zulassung im Oktober 2021 erst ca. 7.500 km abgespult, und da ist die Italienreise bereits dabei.

    Das Fazit lautet also: für mich und mein Auto gibt es keine Schablone, die jeden Tag passt.

    Womit sich der Kreis schließt und wir wieder bei den ganz speziellen Ausnahmen wären ... ;)


    Grüßle, Sami 🕊️

    Hallo Opelaner1970


    für die in den Prospekten angegebenen Werte sind die genormten Testverfahren maßgeblich. Wie das im Einzelnen ermittelt wird, kann ich dir leider nicht erklären, aber man findet darüber sicher genauere Informationen in den Tiefen des Internets. Professor Google ist bei der Suche gerne behilflich ...


    Die tatsächlichen Verbrauchswerte im Hybridbetrieb hängen sehr stark von den persönlichen Umständen ab und sind untereinander kaum seriös vergleichbar. Der 'reine' Sprit- und Stromverbrauch ist für normale Fahrzeugnutzer - d. h., für Nutzer, die nicht über Labormessgeräte zur Verbrauchsmessung verfügen - nur messbar, wenn sichergestellt ist, dass auch wirklich nur die Energiequelle verwendet wird, deren Verbrauch gerade gemessen werden soll. In der Alltags-Praxis ist das aber leider nur schwer durchführbar.

    Bei meinem GLX-H2 kann ich den reinen Verbrennerbetrieb erzwingen, indem ich den Fahrmodus auf 'Sport' einstelle. Man könnte in dieser Einstellung mit vollem Tank eine Teststrecke abfahren und durch anschließendes Nachtanken den real verbrauchten Sprit ermitteln und auf die gängige Kenngröße von l/100km umrechnen. Auch so ein Versuch gibt ist aber nur eine 'Momentaufnahme' und gibt nach meiner Einschätzung kein realistisches Bild allgemein gültige Erkenntnisse wieder. Immerhin hat man dann aber eine Größenordnung zur Orientierung.


    Beim Elektrobetrieb ist es noch schwieriger. Die Einstellung des Fahrmodus auf 'Elektrisch' verhindert nämlich nicht, dass der Verbrenner gelegentlich mitläuft, was man im Übrigen kaum bemerkt, wenn man nicht - so wie ich - einen Drehzahlmesser als Zusatzinstrument eingebaut hat. Die Gangzahlanzeige im Infodisplay ist zwar immer ein sicheres Anzeichen dafür, dass der Verbrenner läuft, aber er läuft manchmal eben auch mit, ohne dass er als Antrieb genutzt wird und das erkenne ich nur daran, dass im Zusatzinstrument eine Drehzahl angezeigt wird.

    Ohne Messgeräte kann eine exakte Angabe der für die Elektro-Fahrt verbrauchten Akku-Kapazität keine verlässliche Aussage gemacht werden. Wie die Angaben im Info-Display, im IntelliLink, sowie in der ggf. eingesetzten MyOpel-App ermittelt werden entzieht sich meiner Kenntnis und ich fürchte, dass darüber auch unter Mithilfe von Professor Google keine weiteren Informationen ermittelt werden können.

    Ob andere Apps zuverlässige Hilfsmittel sind, kann ich nicht beurteilen. Ich verwende die App von Tronity zur Fahrtaufzeichnung. Dabei werden Anfangs- und Endstand der Akkukapazität zu jeder Fahrt mitgeteilt, aber wie zuverlässig diese Werte sind ... Ein Vergleich mit den Anzeigen im Fahrzeug - insbesondere mit der analogen Kapazitätsanzeige - ist m. E. wegen zu starker Abweichungen nicht möglich. So habe ich z. B. mehrfach beobachtet, dass der Zeiger auf Null stand, die TronityApp mir aber noch 20% Kapazität angezeigt hat (und das Auto tatsächlich noch elektrisch fahren konnte, wenn auch nur im Fahrmodus 'Hybrid').


    Da ich in aller Regel meine alltäglichen Touren elektrisch zurücklegen kann und die Aufladung des Akkus für mich fast ausschließlich kostenlos möglich ist, berechne ich als vereinfachende Kenngröße zur Kostenkontrolle lediglich den Benzinverbrauch 'über alles'. Damit meine ich, dass ich nach jedem (Benzin-)Tankvorgang den Gesamtkilometerstand mit der bis dahin kumulierten Benzinmenge ins Verhältnis setze.

    Aufgrund meiner persönlichen Fahr- Tank- und Ladegewohnheiten wirken sich in dieser Rechnung praktisch nur die Langstrecken aus. Aktuell beträgt mein 'Gesamtbenzinverbrauch über alles' daher ca. 3,5 l/100km.

    Bei einer Anfang Mai durchgeführten, insgesamt ca. 2.600 km langen Italienreise haben wir einen (Benzin-)Verbrauch von ca. 6,5 l/100km ermittelt. Dabei haben wir allerdings mehrfach den Akku mittels der sSave-Funktion mit dem Verbrenner aufgeladen und sind außerdem die jeweiligen Start-Etapppen von Hin- und Rückreise mit vollen Akkus elektrisch gefahren.


    Ich hoffe, mit diesem Beitrag nicht mehr Verwirrung gestiftet zu haben als Nutzen ... ;)


    Grüßle, Sami 🕊️

    Ich habe das Connect-Modul aber nicht. Bisher musste ich für TomTom-Traffic immer das Bluetooth-Tethering eingeschaltet haben. Wenn es auch ohne die MyOpel-App funktioniert, spar ich mir den Ärger über die, seit Version 1.33 nicht mehr zuverlässig funktionierende, App. Zumal ich jetzt eh grad dabei bin das Handy zu wechseln.

    Ich bin ziemlich sicher, dass die MyOpel-App keine notwendige Voraussetzung für TomTom-Traffic ist. Hinweise darauf, dass TomTom-Traffic ohne die MyOpel-App nicht funktioniert, habe ich bisher nicht gefunden und es kommt mir auch nicht logisch vor.

    Garantieren kann ich dir aber nicht, dass das auch gilt, wenn das Fahrzeug nicht über den OpelConnect-Service verfügt.


    Wenn du gerade dein Handy wechselst, probier es doch einfach mal ohne die MyOpel-App aus.

    Nachinstallieren kannst du sie ja notfalls immer noch.


    Mir ist die unzuverlässige Fahrtenbuchfunktion der MyOpel-App inzwischen eigentlich egal. Auf die App verzichten möchte ich trotzdem nicht, weil ich die Reisevorbereitung und die Vorklimatisierung gerne und häufig nutze. Diese Features funktionieren bei mir bisher - anders als das Fahrtenbuch - absolut zuverlässig.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Heute 8 Fahrten von der Tronity-App aufgezeichnet, davon eine mit 0 (Null) km und 0,05 kWh Verbrauch beim Umparken vor dem Einfahrtstor.

    Heute 0 (Null) Fahrten aufgezeichnet von der MyOpel-App Version 1.35.0... aber aktueller Standort, Reichweiten und km-Stand immer korrekt...

    Stimmt also... die Tronity App scheint zu funktionieren... 😉


    Grüßle, Sami 🕊️

    Die Hersteller sollten eigentlich Bescheid wissen.

    Die Hersteller haben das mittlerweile auch begriffen und es gibt ja auch hier im Forum Beiträge aus denen ersichtlich ist, dass bei den Vertragsabschlüssen keine Liefertermine mehr genannt werden - auch keine unverbindlichen.

    Die Situation ist für alle Seiten schwierig.

    Man muss das beste daraus machen und eben warten oder sich nach einem der knappen Zufallsneuwagen bzw. einem guten Gebrauchten umsehen.

    Je länger man bereits gewartet hat, desto schmerzlicher ist natürlich die Entscheidung, aus dem Vertrag auszusteigen, zumal die Preise ja in der Wartezeit ja auch z. T. kräftig gestiegen sind.


    Ich selbst habe auch doppelt so lange gewartet, als bei der Bestellung prognostiziert und mich darüber auch geärgert. Heute weiß ich, dass ich damit noch großes Glück hatte ...


    Grüßle, Sami 🕊️

    Die Lieferprobleme betreffen alle Hersteller und neben der Automobilbranche auch viele andere Bereiche.

    Corona-Lockdowns, Kriegsereignisse und Umweltkatastrophen werden dafür sorgen, dass sich das auch nicht von heute auf morgen ändert.

    Wer auf die Umweltprämie spekuliert, muss sich ein vom Händler vorkonfiguriertes Bestandsfahrzeug konzentrieren. Zumindest hier bei uns im Ballungsraum Rhein/Ruhr gibt es immer wieder (Einzel-)Angebote von Neuwagen, die ursprünglich wohl als Vorführ- oder Geschäftswagen bestellt wurden und nun an kurzentschlossene Interessenten abgegeben werden. Sie sind natürlich oft nicht nach den eigenen individuellen Wünschen ausgestattet und allesamt sehr teuer. Aber die Nachfrage ist höher als das Angebot und der Markt macht die Preise ...

    Außerdem sind die Angebote nie lange verfügbar, man muss also bereit sein, seine Kaufentscheidung ggf. schnell und spontan zu treffen.


    Die (anhaltende) Lieferzeitproblematik war spätestens seit Sommer 2021 als wahrscheinlich vorhersehbar und seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sogar sicher zu erwarten. Wer bei der Finanzierung eines Fahrzeuges befristete Subventionen eingeplant hat, konnte also damit rechnen, dass sein Finanzierungsplan in dieser Hinsicht mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist.

    Wenn man das - nach dem Motto 'No risk - no fun!' dann trotzdem macht, muss man eben einkalkulieren, dass am Ende 'Shit happens'.


    Natürlich wünsche ich allen Betroffenen, dass die Lieferung der Fahrzeuge noch rechtzeitig erfolgt.

    Ein bisschen Zeit ist ja noch und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ...


    Grüßle, Sami 🕊️

    Damit wage ich eine Vermutung: Mit Version 1.35.0 funktioniert die automatische Aufzeichnung von Fahrten zumnindest beim VFL (Vor-Facelift) mit ICE (Verbrennungsmotor).

    Eine gewagte Vermutung ... ;)

    Ich wage die Behauptung, dass du einfach nur Glück hast mit deinem MyOpel-App-Fahrtenbuch ...


    Grüßle, Sami 🕊️