Beiträge von Samina

    Ich beziehe mich auf den reinen Verbrenner. Bei den Hybriden mit Vorklimatisierung, Reiseplanung und evtl noch anderen Funktionen, die es für den Verbrenner nicht gibt, kann es durchaus anders aussehen.

    Hallo Wolfgang0511 , das hatte ich auch so verstanden.


    Ob man die App 'braucht' muss man für sich selbst entscheiden.

    Ich bin kein 'richtiger' Fan der App, finde sie trotz ihrer Mängel aber nützlich genug, um sie nicht zu liquidieren.

    Dabei spielt natürlich eine Rolle, dass ich von Vorteilen profitiere, die die Hybrid-Version für mich bietet und die es bei Verbrennern nicht gibt.


    Soweit ich das beurteilen kann hat die App aber auch für den Verbrenner einige nützliche Features, z. B. gibt sie Hinweise auf anstehende Wartungs- und TÜV-Termine, Updates von Karten- und IntelliLink-Firmware, man hat zur Not schnell mal die VIN zur Hand und so weiter ...

    Alles das findet man auch anderswo, aber vermutlich nicht so schnell und kompakt.


    Die Frage 'Brauche ich das?' muss man für sich selbst entscheiden.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Fragestellung nicht auf die MyOpel-App beschränkt ist, sondern dass sich jeder von uns in allen Lebensbereichen mit zahlreichen Dingen umgibt, die eigentlich nicht gebraucht werden ... :)


    Grüßle, Sami 🕊️

    Ich halte dieses übertriebene Gendern für höchst fragwürdig.

    Ich bin keine Missionarin. Du kannst von mir aus gerne fragwürdig finden, was du fragwürdig finden willst ...

    Meine Meinung ist eine andere und die ändere ich auch nicht nur deshalb, weil du sie nicht teilst. :)


    Im Übrigen hast Du vergessen, von einer FOHin zu schreiben

    Da irrst du dich.

    Den FOH habe ich aus dem zitierten Beitrag von Opelaner1970 übernommen. Er hat dort mitgeteilt, dass er kürzlich bei seinem FOH war. Wieso sollte ich das anzweifeln und behaupten, es sei stattdessen eine FOHin gewesen? :w0018:


    Grüßle, Sami 🕊️

    Kürzlich war ich bei meinem FOH und auf dem Aushang stand es, dass eine Werkstattstunde statt der üblichen 90 € für klassische Fahrzeuge 150 € nur für Hybrid- und/oder E-Fahrzeuge kostet.

    Das könnte bedeuten, dass dein FOH keine eigene Hybrid- bzw. E-Fahrzeugspezialistin hat und diese extra von Stellantis einfliegen lassen muss ... :w0005:


    Grüßle, Sami 🕊️


    Einzelheiten und Ergebnisse meiner Italienreise und die dabei gewonnenen Erkenntnisse zu Spritverbrauch und eSave habe ich ja bereits im Thread Reif für die Langstrecke? - darin insbesondere in den Postings #90, #99 und #106 - genauer beschrieben. Meine dortigen Ausführungen zur Fahrweise und zur abwechselnden Benutzung von Elektro- und Benzinmotor, sowie zur eSave-Nutzung wiederhole ich deshalb hier nicht.


    Allerdings hatte ich hinsichtlich des errechneten Verbrauchs nur das Ergebnis mitgeteilt.

    Da offenbar Zweifel an der Richtigkeit (oder an meinen Rechenkünsten) bestehen, stelle ich hier nun auch den Rechenweg dar.


    Die Rechnung gründet sich auf folgende Annahmen bzw. Daten:

    - die mit vollem Akku rein elektrisch gefahrenen Streckenabschnitte werden mit durchschnittlich 50 km angenommen und

    - die bis zur vollen Aufladung des Akkus mit der eSave-Funktion gefahrenen Strecken werden mit durchschnittlich 110 km angenommen.

    Da der Akku am Ende von Hin- und Rückfahrt extern aufgeladen werden konnten, wurden die Fahrten mit leerem Akku beendet.


    - Gefahrene Gesamtstrecke: 2.577 km (reine Gesamtstrecke von Hin- und Rückfahrt; die vor Ort gefahrenen km sind darin nicht enthalten);

    - Nach Hinweis von Frankcx500 für die Verbrauchsberechnung reduzierte Gesamtstrecke: 2.477 km (abgezogen wurden jeweils die ersten 50 km von Hin- und Rückfahrt, da diese elektrisch gefahren wurden und die Aufladung vor der Abfahrt nicht per eSave sondern durch externe Ladestationen erfolgt ist);

    - insgesamt getankte Spritmenge: 168 l (Benzintank unmittelbar vor der Abreise und unmittelbar nach der Rückankunft vollgetankt);


    Der Akku wurde auf der Gesamtstrecke 14mal mit eSave aufgeladen. Die Häufigkeit der Nutzung von eSave ergibt sich aus den Fahrtenbuchdaten der Tronity-App.

    Da der Akku am Ende leer war, ergibt sich eine elektrisch gefahrene Teilstrecke von 700 km (Rechenweg: 14 x 50 =700).

    Damit verbleiben für die mit Verbrenner gefahrene Teilstrecke 1.777 km (Rechenweg: 2.477 -700 = 1.777).

    Davon wurden im eSave-Betrieb 1.540 km gefahren (Rechenweg: 14 x 110= 1.540)

    Der reine Benzinverbrauch für die mit Benzinmotor gefahrene Strecke ergibt sich daher zu durchschnittlich ca. 9,45 l / 100 km (Rechenweg: 168 / 1.777 x 100 = 9,45).

    Unter Berücksichtigung der elektrisch gefahrenen Streckenteile ergibt sich der Benzinverbrauch zu durchschnittlich ca. 6,78 l / 100 km (Rechenweg: 168 / 2.477 * 100).

    Die Differenz zwischen der durchschnittlich für die Gesamtstrecke und durchschnittlich für die tatsächlich im Verbrennerbetrieb Kennwerte beträgt ca. 2,67 l /100 km (Rechenweg: 9,45 - 6,78 = 2,67).


    Ich bin ziemlich sicher, dass man unter den gegebenen Reisebedingungen den Verbrauch des GLX-H2 nicht - jedenfalls nicht spektakulär - weiter senken kann. Das Auto ist kein Leichtgewicht und auch kein Stromlinienstar, außerdem war es auf beiden Wegen voll beladen.

    Kostenvorteile für die eine oder andere Seite sehe ich nicht. Nach meiner Einschätzung hat die Entscheidung, die Gesamtstrecke im reinen Verbrennerbetrieb - ohne eSave - zurücklegen, oder eSave zu nutzen und Teilstrecken dann elektrisch zu fahren keine nennenswerte Auswirkung auf die Reisekosten. Nutzt man eSave, hat man auf den entsprechend kürzeren Verbrennerstrecken einen erhöhten Benzinverbrauch. Nutzt man eSave nicht, hat man eine entsprechend größere Strecke mit Benzinmotor zurückzulegen. Im Endeffekt dürfte sich das mehr oder weniger ausgleichen.

    Mit einem Hybrid-Fahrzeug auf Reisen zu gehen ist m. E. jedenfalls kein Nachteil. Da die Strompreise in Deutschland europaweit die höchsten sind, profitiert man bei Auslandsreisen bei den Ausflügen vor Ort im Gegenteil sogar von den günstigeren Strompreisen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass am Zielort entsprechende Lademöglichkeiten angeboten werden.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Ihr habt natürlich recht mit der Steckdose.

    Die hatte ich ausgeblendet und vergessen.

    Ich freue mich, dass ihr so gut aufpasst ... :)

    Was ich meinte war, dass man sich nicht aus wirtschaftlichen Gründen einen Hybrid anschaffen sollte, wenn man keine Möglichkeit hat zuhause oder beim Arbeitgeber per Kabel aufzuladen.

    Meine nachlässige Formulierung bitte ich zu entschuldigen.


    Unsere Ladestationen sind alle angemeldet und haben eine Ladeleistung von bis zu 22kW.

    Da bei der Einrichtung sowieso bauliche Veränderungen und Installationsarbeiten notwendig waren und der Preisunterschied nur gering war, haben wir uns von Vornherein für die (hoffentlich) zukunftssicherere Variante entscheiden wollen.

    Und, ja, ich weiß, dass mein Auto nur maximal 7,4 kW Ladeleistung nutzen kann.


    An der normalen Steckdose habe ich noch nie aufgeladen und das Serienkabel mit dem 'Ziegelstein' liegt noch originalverpackt irgendwo im Keller.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Nun ist meine Frage wenn der Akku zu 0% leer ist. wieviele km müsste man im Sportmodus fahren bis er wieder !00% geladen ist und man dann wieder seine 50-60 km rein elektrisch fahren könnte.

    Obwohl ich ja zu den Glücklichen gehöre, die (beinahe) alle Akku-Ladungen kostenfrei bekommen, habe ich mich schon ein paarmal mit der eSave-Funktion beschäftigt, einfach deshalb, weil es mich auch interessiert hat.


    Grundsätzlich ist natürlich festzustellen, dass die optimale und wirtschaftlichste Voraussetzung zum Aufladen die Wall-Box zuhause und/oder bei der Arbeitsstelle ist.

    Sich ein Elektro- oder Hybrid-Fahrzeug anzuschaffen, ohne diese Option wenigstens in absehbarer Zeit nutzen zu können, ist wirtschaftlich nicht zu begründen. Das ist dann einfach Idealismus. Jeder von uns macht immer wieder Dinge, die wirtschaftlich nicht begründet werden können. Rauchen, zum Beispiel. Oder Schuhe kaufen, die man dann nicht anzieht, sondern nur in die Vitrine stellt.


    Was den GLX angeht kann ich sagen, dass die eSave-Funktion im Vergleich zur - ohne eigene Wall-Box ja ausschließlichen - Alternative zur Nutzung von (kostenpflichtigen) öffentlichen Ladestationen durchaus sinnvoll und im Vergleich damit auch wirtschaftlich konkurrenzfähig ist. Wenn man also ein solches Auto z. B. geerbt, in der Lotterie gewonnen oder in der sicheren Erwartung, in absehbar kurzer Zeit eine Wall-Box nutzen zu können angeschafft hat (oder eben aus Idealismus), muss man nicht verzweifeln und kann sich mit eSave gut helfen.

    Das gilt insbesondere deshalb, weil die Aufladung per sSave vergleichsweise schnell möglich ist und wenn man sie auf ohnehin geplanten Fahrstrecken nutzt - also nicht nur herumfährt um den Akku aufzuladen.


    Meine ersten Tests dazu habe ich in diesem Posting RE: Laden mit 400V Adapter beschrieben.

    Weitere Ergebnisse habe ich dann im Posting RE: Opel Grandland X Hybrid 4 Erfahrungen - Probleme und Fragen , sowie in den Beiträgen #554, #558 und #563 im gleichen Thread mitgeteilt. Natürlich haben sich die Benzinpreise seitdem geändert, aber das gilt ja vielfach auch für die Strompreise, so dass eine Neukalkulation mit aktuellen Preisen vermutlich nicht zu spektakulär ungünstigeren Ergebnissen käme.


    Auf unserer Italienreise habe ich die eSave-Funktion auch im Langstreckenbetrieb genutzt. Natürlich nicht unter Laborbedingungen, aber nach meinem Eindruck hat die Funktion keinen Einfluss auf den Gesamtbenzinverbrauch. Der durch den Ladevorgang zunächst mehr verbrauchten Sprit spart man ja weitgehend wieder ein, wenn man den aufgeladenen Akku wieder leer fährt.


    Die oben erwähnten Tests sind ja schon ein paar Monate her und die zwischenzeitlich zum Thema eSave zusätzlich gewonnenen Erkenntnisse lassen sich wie folgt kurz zusammenfassen:

    - eSave funktioniert (für mich überraschend) schneller bei niedrigen Geschwindigkeiten; so reichen mir im Stadtverkehr manchmal schon 50 bis 60 km um einen leeren Akku aufzuladen.
    Bei höherem Tempo auf der Autobahn sind dafür Strecken von 100 km oder mehr nötig.

    - eSave lädt den Akku (nach meinem Eindruck) nie ganz voll. Diesen Eindruck erhalte ich nicht nur aus der geringeren Reichweitenprognose im Infodisplay, sondern auch aus der Kapazitätsangabe in der von mir genutzten Tronity-App, in der ich ich es - im Gegensatz zum Aufladen am Kabel - mit eSave noch nie geschafft habe, durch eSave die Füllstandsanzeige auf 100% zu bringen. Das kann allerdings daran liegen, dass ich spätestens dann wieder auf Hybrid- bzw. Elektro-Fahrmodus umschalte, wenn ich sehe, dass die analoge Kapazitätsanzeige im Fahrzeug am oberen Anschlag angekommen ist.


    Ich nutze eSave auf längeren Fahrten regelmäßig. Mir ist hier im Forum mehrfach versichert worden, dass die 'Turbo-Ladung' den Akku nicht schädigen kann und ich vertraue darauf, dass diese Auskunft zutrifft.


    Kostenlos nutzbare öffentliche Ladestationen gibt es noch, sie werden aber immer weniger ... außerdem sind sie in der Regel bereits besetzt. Im Düsseldorfer Innenstadtbereich ist inzwischen auch die Zeit vorbei, in denen man hoffen konnte, an einer öffentlichen Ladesäule wenigstens garantiert ein Parkplatz zu bekommen. Die Zahl der eFahrzeuge hat einfach kräftig zugenommen und der Ausbau der Lade-Infrastruktur hält damit nicht Schritt.

    Die Aufladedauer hängt vom OBC und von der Ladesäule ab. Mit dem 7,4kW-Lader und an einer Säule, die auch damit lädt (was nicht immer der Fall ist), wäre (m)ein komplett leerer Akku in gut zwei Stunden wieder voll.

    Mit dem 3,7kW-Lader dauert es (schätzungsweise) dann eben doppelt so lange. Interessant ist, dass der Lader bei eSave keine Rolle spielen soll - das wurde mir hier im Forum jedenfalls so erklärt. Das heißt, egal welcher Lader eingebaut ist, das Aufladen per eSave dauert bei beiden Alternativen gleich lange.


    Wenn du keine Perspektive auf eine Wall-Box hast, empfehle ich dir - rein wirtschaftlich betrachtet - von der Anschaffung eines Hybrid- bzw. Elektrofahrzeuges abzusehen.

    Wenn dir so ein Auto aber irgendwie in den Schoß fällt, bietet dir die eSave-Funktion eine komfortable und schnelle Möglichkeit zum Aufladen.


    Grüßle, Sami 🕊️