Beiträge von WolfgangN-63

    Sollte man nach sechs Wintern dann doch vorsichtshalber die Batterien wechseln lassen?

    Vorsichtshalber sicher nicht, dafür ist der Käse zu teuer.


    Ich würde, wenn Du am Zustand zweifelst, den SoH beider Batterien mit geeignetem Equipment bestimmen lassen und anhand der gewonnenen Erkenntnisse entscheiden.

    Opel hat sich für den vorsorglichen Tausch beider Akkus nach jeweils vier Jahren entschieden, weil mehrere unglückliche Umstande zusammenkommen:


    1. Die serienmäßig verbaute EFB-Starterbatterie ist qualitativ nicht gut.
    2. Das Lademanagementsystem schädigt sie zusätzlich, weil sie nicht vollgeladen wird.
    3. Die Ladestrategie für die Bordnetzbatterie ist (abhängig von Modelljahr / H2 / H4) zumindest fragwürdig.

    Wenn Du Ruhe haben willst: Beide Batterien wechseln und danach sowohl Starterbatterie als auch Bordnetzbatterie in geeigneten Abständen mit einem externen Ladegerät über Nacht vollladen.

    cbs3000

    Ist natürlich bedauerlich, ich hätte Dich gerne in Rüsselsheim getroffen!

    Aber Gesundheit geht eindeutig vor! Ich wünsche Dir schon jetzt einen erfolgreichen Verlauf des anstehenden Eingriffs und gute und schnelle Genesung :!:


    Über die "Sachzwänge" musste ich schmunzeln. Mir ist, als hätte ich diese Formulierung schon von anderen gehört / gelesen ... ;)

    Ich habe meine Kameras ohne Schutz 5 1/2 Jahre und ca. 110.000 km durch die Gegend gefahren und kann von einem Schutz nur abraten.


    Die Bildqualität ist ohne Schutz schon nicht berauschend (wohl eher rauschend) und wird durch ein weiteres optisches Medium sicher nicht besser.

    Ganz kurz zu den Bildern:

    Du hattest wirklich richtig großes Glück - und einen Schutzengel, der es gut mit Dir meint!

    da waren unter der Stoßstange rechteckige Endrohre angedeutet, da gibt es beim GSe nichts :(

    Diese Andeutungen kenne ich von meinem verflossenen 2.0D auch. Aber rauskommen tut da nix. Ich hatte auf der linken Seite ein Doppelrohr, das nach unten gebogen war.

    Die AGA des Hybrid4 stimmt mit der des GSE überein.

    Meine Original Koppelstangen haben volle Laufleistung gehalten aber ich hab die 19er ganz schnell weg.

    Ich kann mich noch gut an meiner 19er (245/45 R19) erinnern, die belasten das Fahrwerk schon ordentlich. Meine GJR in 18 Zoll (225/55 R18), die ich im Winter gefahren habe, waren wesentlich verbindlicher.

    Wenn ich mich richtig erinnere, bist Du sogar auf die 17er (215/65 R17) gegangen, oder?

    Das ist dann schon fast eine Wohlfühlmassage für die radführenden Elemente ... ;) :)

    Diesellotte

    Wenn Du irgendwann mal auf Deine Tiraden gegen Markenwerkstätten verzichten könntest, wären Deine Beiträge doppelt so wertvoll.


    Aber das hier sind tolle Hinweise (ernst gemeint):

    Der ADAC-Mitarbeiter meinte mit "Magnetschalter" höchstwahrscheinlich das Unterdruck-Magnetventil (Taktventil), das den Unterdruck für die VGT-Dose steuert.


    Wenn dieses Ventil klemmt oder die Ansteuerung elektrisch kurzzeitig aussetzt, bekommt das Motorsteuergerät (MSG) unplausible Werte vom Ladedrucksensor und wirft den Fehler „Stellantrieb“. Also ein Ansteuerungsproblem und nicht wirklich eein mechanischer Fehler am Turbolader. sonst wärst du keine 200Km mit normaler Leistung rumgefahren.

    1. Erstmal alles rund um den Lader an Unterdruckleitungen auf Maderbisse, Undichtigkeiten usw. checken.

    2. Höchstwahrscheinlich ist die VTG-Regelstange schwergängig, weil einfach über die Jahre verdreckt, diese kann man manuell reinigen und dann muss die mit etwas hochtemperaturfesten wie Keramikpaste geschmiert werden.


    Das Stellglied kann man extern mit einem guten Diagnosecomputer ansteuern und testen, aber wenn der Fehler derzeit weg ist, kommt wahrscheinlich gar nicht...evtl. temperaturbedingt einmalig aufgetreten und ist jetzt wieder für längere Zeit weg...