... an anderer Stelle beantwortet ...
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Nein, der Wartungsmodus kann ohne Token angesteuert werden.
Aber den braucht man nicht: https://www.youtube.com/watch?v=VFXB63eZD6o
Bin mal gespannt auf das Ergebnis.
Du solltest nicht enttäuscht werden. Ich erwarte ein positives Ergebnis.
DPF Clean
Wie wird gereinigt? Lediglich thermische Behandlung ist erfolgversprechend.
196.000 km
Das würde ganz gut zur prognostizierten Lebensdauer eines DPF von ca. 200.000 km passen.
Ich wette, wenn man die Pumpe selbst ausbaut und reinigt, hat man bestimmt mehr gewonnen
Da wette ich dagegen.
Der Tausch von Komponenten der AdBlue-Anlage hat außer in den Fällen, in denen schlicht und ergreifend die Düse (der Injektor) defekt war, nie geholfen.
Problematisch am Tank ist die innen verbaute Steuerungselektronik, die sich wohl nicht hinreichend und dauerhaft gegen das ziemlich aggressive Medium abdichten lässt.
Du kannst zwar Komponenten des Tanks tauschen oder auch einen entsprechend überholten kaufen - hält nur alles nicht.
Kann man denn so ein 5 bis 15 € Ersatzteil zur Montage in die Opel-Werkstatt mitbringen, ohne dass die einen direkt wieder wegjagen?
Nein, kann man nicht.
Da die Werkstatt auf ihre Arbeit Gewährleistung geben muss, kann sie es nicht riskieren, den Ventildeckel abzubauen, das Membrangehäuse aufzuhebeln, eine Membran unbekannter Herkunft einzubauen, das Membrangehäuse wieder zu verkleben und den Ventildeckel mit neuen Dichtungen wieder zu montieren.
Die Membran aus unbekannter Herkunft lohnt sich nur für Selbstschrauber, die eine Abneigung gegen Originalteile haben.
aber da gewesen ist er ja dann trotzdem und das hätte doch dann zumindest im Cockpit angezeigt werden müssen, oder nicht?
Nein, der Druck im Kurbelgehäuse wird nicht gemessen / überwacht. Die Fehlermeldung hast Du erhalten, weil Unregelmäßigkeiten bei der Gemischbildung aufgetreten sind.
Aber hätten wir - nur mal so (als Mädchen) gefragt - so auch die knapp 400 km zurück nach Hause schaffen können? Das war nämlich auch ein kurzer Gedanke ...
Mädchen ... ![]()
Ja, die Fahrt wäre durchaus möglich gewesen - aber möglicherweise mit Folgeschäden wegen der fehlerhaften Gemischbildung. Es war schon richtig, vor Ort direkt nach Auftreten der Symptome reparieren zu lassen.
Eine andere Frage ist die nach der Ursache des Defektes. Mir wurde ja in der Werkstatt gesagt, dass dort vergleichbare Schäden bei so geringen Kilometerständen nur bei Hybrid-Fahrzeugen aufgetreten sind und dass ein Zusammenhang mit den bei diesen Fahrzeugen überdurchschnittlich häufigen Kaltstarts gesehen wird. Genau die versuche ich aber schon seit ich das Auto habe aber so gut wie möglich zu vermeiden. Dafür habe ich ja extra ein Zusatzinstrument zur Temperaturüberwachung einbauen lassen und achte durch die Wahl des Fahrmodus extrem genau darauf, dass der Benziner, wenn er sich einschaltet, auch immer eine 'gesunde' Betriebstemperatur erreicht. Wie ich das mache, habe ich ja schon mehrfach hier im Forum beschrieben. Außerdem kippe ich dank eurer Hinweise ja auch regelmäßig einen speziellen Motorsystemreiniger in den Tank. Und jetzt war das alles 'für die Katz'?
Ich fand Deine Schilderungen zu Deiner Vorgehensweise immer schlüssig und auch korrekt - ganz im Interesse der Vermeidung vieler Warmlaufphasen. Aber es könnte tatsächlich sein, dass alle Deine Bemühungen "für die Katz" waren.
Also wo soll meine Heimatwerkstatt bei der Wartung mal besonders genau hinschauen?
Mein Tipp wäre, beide Seiten des Motors (also Keilrippenriemen- und Getriebeseite) auf Ölundichtigkeiten prüfen zu lassen. Wenn man gezielt darum bittet, wird auch genauer geschaut.
Irgendwie hat mich das Ganze schon ein bisschen verunsichert ...
Ich liebe den GLX wirklich sehr, aber vielleicht fange ich doch vorzeitig an, mich nach einem vollelektrisch betriebenen Nachfolger umzusehen ...
Das muss Dich nicht verunsichern. Membranschäden bei den KGEs von turbogeladenen Benzinern sind durchaus häufig und lösen in der Regel keine Folgedefekte aus. Es besteht derzeit keinerlei Anlass, nach einem möglichen, vollelektrischen Nachfolger zu suchen.
Mich würde es interessieren, woher genau dieses echt laute Pfeifgeräusch eigentlich kommt
Bei den folgenden Betrachtungen lassen wir mal den Elektroanteil Deines H2 außen vor, der hat auf den Verbrennungsmotor so viel Einfluss wie ein länger genutztes Stopp/Start-System.
Warum braucht man eine Kurbelgehäuseentlüftung (KGE)?
Beim Betrieb eines Verbrennungsmotors entstehen sog. Blowby-Gase. Das sind Verbrennungsgase, die ihren Weg vorbei an den Kolbenringen zwischen Kolben und Zylinder in das Kurbelgehäuse finden. Dadurch würde sich im Kurbelgehäuse ein Überdruck aufbauen. Ferner werden in der Warmlaufphase kraftstoffhaltige Dämpfe ins Kurbelgehäuse eingeleitet. Zusätzlich ist die Luft im Kurbelgehäuse stark ölhaltig u.a. wegen der sich doch recht schnell drehenden Kurbelwelle.
Kurz: Diese verunreinigte Luft muss da raus.
Kurz 2: Aus berechtigten Umweltschutzgründen darf diese verunreinigte Luft nicht in die Umgebungsluft abgegeben werden.
Funktion der KGE bei einem Verbrennungsmotor ohne Turbolader
Im Saugrohr herrscht abhängig von der Stellung der Drosselklappe immer Unterdruck. Wenn man viel "Gas" gibt weniger Unterdruck (Drosselklappe weiter geöffnet) und bei weniger "Gas" (Drosselklappe weiter geschlossen) mehr davon. Mit diesem Unterdruck wird auch das Kurbelgehäuse beaufschlagt und damit die verunreinigte Luft aus dem Kurbelgehäuse abgesaugt, bevor Überdruck entstehen kann.
Funktion der KGE bei einem Verbrennungsmotor mit Turbolader
Im Saugrohr herrscht nur dann Unterdruck, wenn der Turbolader keinen Ladedruck erzeugt, d.h. beim "Gas" wegnehmen.
Damit beim "Gas" geben der Ladedruck nicht in das Kurbelgehäuse gelangt, sitzt in der KGE eine Membran, die als Rückschlagventil funktioniert. Vereinfacht können bei Unterdruck im Saugrohr die Blowby-Gase abgesaugt werden und bei Überdruck gelangt dieser nicht ins Kurbelgehäuse.
Die eben erwähnte Membran ist gerissen und ließ Überdruck ins Kurbelgehäuse und führte dazu, dass dieser Überdruck über andere Öffnungen (z.B. Kurbelwellendichtringe) mit einem pfeifenden / kreischenden Geräusch abgebaut wurde.
und warum es verschwindet
Der Abbau des Überdrucks im Kurbelgehäuse kann an den verschiedensten Stellen erfolgen. In Frage kommen der Ölpeilstab, die gerissene Membran der KGE selbst oder die beiden Kurbelwellendichtringe. Und je nachdem, an welcher Stelle der Druckabbau durchgeführt wurde und auch stark abhängig von der Höhe des Drucks der abgebaut werden musste, gibt es die Geräusche oder auch nicht.
Übrigens ist, da Ihr so schnell reagiert habt, nicht mit Folgenschäden zu rechnen. Selbst die gegen mechanische Berührung relativ empfindlichen Kurbelwellendichtringe vertragen diesen "Missbrauch" als Pfeifinstrumente in der Regel klaglos.
Vorsorglich wechseln würde ich beide nicht. Und vorsorglich würde auch bedeuten "auf eigene Kosten".
Beim in Fahrtrichtung rechten Dichtring ist der Aufwand für den Wechsel noch überschaubar (Abbau der Keilrippenriemenscheibe mit allen Folgearbeiten).
Beim in Fahrtrichtung linken Dichtring muss für den Wechsel das Getriebe und beim H2 auch der E-Motor ausgebaut werden.
Da bei der regelmäßigen Fahrzeuginspektion eben auch der Antriebsstrang auf Undichtigkeiten kontrolliert wird, würde ich mich auf diese Inspektionen verlassen.