Beiträge von Kaa

    ...grundlegende Schwergängigkeit der Scharniere oder der Stellmotoren. Was sagt denn Dein FOH zu möglichen Abhilfen?



    Vielleicht isses ein Synchronisationsproblem der beiden Antriebe :/

    Moin!


    Vielleicht hab' ich mich falsch ausgedrückt - selbstverständlich gibt es auch Zeiten, in denen die Klappe einwandfrei funktioniert, aber wenn nicht, dann eben mit den geschilderten Symptomen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Software-Problem ist.


    Opel (und auch viele andere Hersteller) scheinen nach der Devise zu arbeiten: "Das funktioniert ja einigermaßen, das lassen wir so..." :)


    Bei der letzten Inspektion bekam der FOH von mir eine Auflistung mit allen von mir festgestellten Merkwürdigkeiten, er hat sich auch viel Zeit genommen und alles durchgecheckt, aber zaubern kann er halt auch nicht, wenn's kein Hardwareproblem ist und softwaremäßig nichts von Opel kommt.


    Gruß Ingo


    Grandland GSe Probleme.pdf

    Moin!


    Da ich aus gegebenem Anlass jetzt die Stützbatterie austauschen musste, hier ein paar Infos und Anmerkungen dazu:


    Verbaut war eine AGM-Batterie FIAMM BTX 14, 12V 12Ah, LxBxH 150 x 87 x 146 mm


    Wenn man jetzt im Netz einfach nach "BTX 14" sucht, bekommt man diverse Ersatztypen angezeigt, gerne auch mal Gel-Batterien oder Standard-Mopedbatterien.

    Viele dieser Batterien würden theoretisch passen, aber nur sehr wenige haben eine unbedingt erforderliche Bohrung für den Entlüftungsschlauch.

    Da auch AGM-Batterien ausgasen können, wenn auch nur in geringem Maße, müssen die Gase aus dem Fahrzeuginneren ausgeleitet werden.


    Bessere (und weniger) Ergebnisse erhält man, wenn man nach der OEM-Nummer sucht, in meinem Fall "98 282 015 80"


    Ich habe mich dann für eine "Banner AUX 14" entschieden, die auch von den Batteriepolen her der FIAMM am ähnlichsten war.


    Trotzdem gab's beim Einbau noch ein kleines Problem mit den Abstandsmaßen der Batteriepole, so dass ich die Winkelanschlüsse an den Kabeln etwas aufbiegen musste.


    Davon abgesehen, lief der Austausch ohne Probleme - kein Gemecker vom System, kein Anlernen...


    Gruß Ingo


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    Moin!

    Ich hab's aufgegeben, mir Gedanken über die Heckklappe zu machen... :m0001:

    - sie geht gar nicht erst auf und piept

    - sie geht 5 cm auf und piept

    - sie geht auf, aber nicht wieder zu und piept

    - sie geht nur mit dem Sender im Schlüssel auf

    - usw., usw...


    Wenn ich die AHK montiere, geht sie aber grundsätzlich immer zu... :)


    Dass da Sensoren im Spiel sind, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

    Ich kenne nur den "Oh, Ingo ist stärker, ich hör' mal auf zu drücken..." - Sensor.


    Ich denke eher, dass das bescheidene Batteriemanagement schon bei dem geringsten Unterspannungsimpuls der Batterien die automatische Öffnung der Heckklappe abschaltet. Das BMS ist ja auch für einige andere Merkwürdigkeiten zuständig.


    Gruß Ingo

    Achtung! Wichtig! Bitte lesen!

    Fazit: Basteln an der Elektrik des Grandland kann auch mal in die Hose gehen...

    Ich habe vor einigen Tagen mal nachgesehen, ob die Stützbatterie "noch da" ist... ;)

    Dabei fiel mir auf, dass sich um die Batterie herum ein weißes Pulver abgelagert hat.
    Ein Zeichen dafür, dass die Batterie ausgelaufen ist, bzw. übermäßig gegast hat!

    Da ich nicht ausschließen kann, dass dieses Verhalten durch meinen Bastelvorschlag aus dem ersten Post verursacht wurde, muss ich dringend davon abraten, diesen umzusetzen!

    Besser, sicherer und einfacher ist der Ersatz der W5W-Glühbirne in der Kofferraumleuchte durch eine W5W-LED-Birne!

    Der Anschluß des Relais direkt an die Stützbatterie hat das Batteriemanagement wohl verwirrt.

    Das BMS lädt die Stützbatterie, je nach Ladezustand, mit wechselnden Spannungen. Die Ladespannung kann bei schwacher Batterie bis 15V steigen (war mir nicht bewusst).

    Durch den zusätzlichen Verbraucher und den daraus resultierenden Spannungsabfall ist das BMS manchmal davon ausgegangen, dass die Batterie schwach ist und hat die Ladespannung erhöht. Da die Batterie aber in Wirklichkeit vollständig geladen war, wurde sie überladen und fing an, auszugasen.
    Dieses Verhalten konnte ich auch in den Monitordaten des Batteriewächters nachvollziehen.

    Die Stützbatterie hat trotzdem noch einwandfrei funktioniert, es gab keine Fehlermeldungen, habe sie aber sicherheitshalber ausgewechselt.

    Das weiße Pulver ist gesundheitsschädlich, Reinigung nur mit Schutzhandschuhen und Maske!

    Langer Rede kurzer Sinn: War 'ne Sch...-Idee

    Gruß Ingo

    Nachtrag:


    Die Relaisgeschichte aus dem ersten Beitrag funktioniert weiterhin störungsfrei.


    Habe gestern diesen LED-Strip auch in den Corsa F meiner Frau eingebaut und auch dort kam es zur Abschaltung wegen Überlast.


    Diesmal habe ich einfach die Steckbirne der Original-Kofferraumbeleuchtung (W5W T10 12V/5W) gegen eine Steckbirne in LED-Ausführung, die bedeutend weniger Energie braucht, ausgewechselt.


    Der Gesamt-Energieverbrauch ist so wieder in der Toleranz der Kontrollschaltung und alles funktioniert einwandfrei.


    Auf die Idee hätte ich auch schon früher kommen können... ;)


    Gruß Ingo

    "Das muss das Boot abkönnen" ;)


    Das BMS veranstaltet ganz andere Sachen mit den Batterien, z.B. regelmäßige "Fast-Kurzschluß"-Tests zum Überprüfen der Batteriezustände. Da spielen die gelegentlichen 10 Watt Energieentnahmen für 1-2 Minuten wohl keine große Rolle, denke ich. Außerdem werden beide 12V-Batterien bei jedem externen Ladevorgang wieder vollgeladen.

    Bei den älteren Grandlands, bei denen das noch nicht der Fall ist, würde ich mir diese Bastelei wohl allerdings auch verkneifen.


    Bis jetzt funktioniert's jedenfalls einwandfrei...


    Gruß Ingo

    ...dann liegt dein LED-Strip wegen der geringeren Länge mit seinem Energieverbrauch wohl noch im Toleranzbereich der Überlast-Kontrolle.


    Habe heute 'ne Runde gedreht, die Reifendruck-Warnung ist nicht mehr aufgetreten und auch (noch) kein Gemecker wegen der angezapften Stützbatterie - na, man wird sehen... :)


    Gruß Ingo

    Moin!


    Habe mir vor ein paar Tagen eine LED-Strip Gepäckraumbeleuchtung zugelegt und eingebaut.


    Einbau ging relativ einfach, der Strip wird nur unter die Gummikante der Kofferraumöffnung geklemmt und parallel zur originalen Kofferaumleuchte angeschlossen. Der Strip ist gewöhnlich 4m lang, aber man kann ihn an beliebiger Stelle einfach mit einer Schere kürzen. Den Strip sollte man aber wie rohe Eier behandeln, knicken o.ä. kann er gar nicht ab.


    Im Stand funktionierte dann erstmal alles - soweit, so gut...


    Bei der ersten Fahrt danach (Kofferraum war vor der Fahrt ein paarmal geöffnet worden) kam plötzlich die Meldung, dass der Reifendruck nicht stimmt. Kontrolle ergab aber, dass der Druck ok war...

    Dann, auf einem Parkplatz, sah ich beim Öffnen der Kofferraumklappe, dass die Kofferraumbeleuchtung ein paarmal kurz aufblinkte und dann ausging.


    Recherche hier im Forum ergab, dass die Kofferraumbeleuchtung nicht normal abgesichert ist, sondern elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet wird. Nach kurzer Zeit schaltet sie sich aber wieder ein, wenn die Überlastung nicht mehr besteht. Die Reifendruck-Falschmeldung hängt möglicherweise auch mit der Überlastung/Abschaltung zusammen.


    Nachmessen ergab, dass der LED-Strip ungefähr 1A zieht, also ca 10 Watt braucht. Das ist dann wohl etwas zuviel für die Kontrollschaltung.


    Ich habe dann für die Stromversorgung des Strips ein Kabel direkt zur Stützbatterie im Kofferraum gelegt (abgesichert mit 2A Feinsicherung) und ein Relais zwischengeschaltet. Da ein normales Kfz-Relais auch bis zu 2 Watt ziehen kann, habe ich ein kleines Printrelais verwendet, dass nur ca. 300-400 mW bei Betätigung zieht. Die feinen Printkontakte des Relais habe ich nach Anlöten der Kabel mit Heisskleber vergossen und zusätzlich mit Isolierband verklebt.


    Jetzt scheint alles richtig zu funktionieren, Genaueres werden die nächsten Fahrten ergeben...


    Fazit: Basteln an der Elektrik des Grandland kann auch mal in die Hose gehen...


    Gruß Ingo

    Mit der Gefahrenbremsung nur zu Testzwecken solltet ihr vielleicht vorsichtig sein.

    In den hier geschilderten Fällen geht es um normale Vollbremsungen, d.h., der Fahrer latscht voll auf's Bremspedal... :)


    Den Notbremsassistenten zu testen würde mir nicht im Traum einfallen, beim aktuellen Zustand der Fahrzeugsoftware bin ich mir zu 100% sicher, dass das in die Hose gehen würde... :)


    Gruß Ingo

    ich denke bei dem mit der Gefahrenbremsung meinst du mich

    Ja, habe mich da auf deinen Bericht bezogen... :)


    Wenn die Ladekontrolle bei dir kurz anging, wurde der Motor durch die Bremsung wohl abgewürgt, würde ich vermuten - würde ja auch passen...


    Bei mir war es auch eine selbst ausgelöste Bremsung - der Kundenberater ging bei der Annahme des Wagens zuerst auch davon aus, dass der Grandland selbst gebremst hätte - hätte ich auf dem Zettel anders schreiben müssen.



    Wurden bei Dir die Zündkerzen gewechselt ?

    Jo, wurden gewechselt - die kosten pro Stück übrigens 30€ plus Märchensteuer, Arbeitsaufwand nochmal ca. 125€ + MwSt.


    Gruß Ingo