Es geht nicht mehr darum, die Klimakatastrophe zu verhindern - die ist nämlich schon da - sondern nur noch darum, die Folgen einzudämmen.
Dazu ist es sicher richtig und notwendig, auf die Missstände beim Abbau von Rohstoffen hinzuweisen, diese zu publizieren und sich dafür einzusetzen, sie abzustellen.
Leider sind die bereits jetzt feststellbaren klimatischen Veränderungen noch nicht groß genug, um allen klarzumachen, dass JETZT gegengesteuert werden muss und nicht irgendwann.
Wie unvernünftig die Mächtigen der Welt handeln zeigt in erschreckender Deutlichkeit das Ergebnis der soeben in Ägypten zu Ende gegangenen Welt-Klima-Konferenz, das sich mit den Worten 'Nach uns die Sintflut' treffend zusammenfassen lässt.
Wenn wochenlange und intensive Verhandlungen auf höchster politischer Ebene ergebnislos bleiben, darf man sich eigentlich nicht darüber wundern, dass die jungen Leute, die in der Welt von morgen leben müssen, sich andere Wege suchen um auf das Dilemma aufmerksam zu machen. Ihnen mit Stammtischparolen Unglaubwürdigkeit vorzuwerfen ist wenig hilfreich und unterstreich im Grunde nur die eigene Vogel-Strauß-Position.
Es ist unvermeidlich, dass unsere Komfortzone mehr und mehr beeinträchtigt wird. Die Behinderungen durch die Klimaaktivisten sind dabei ganz sicher das geringste Übel.
Und auf Alle und Alles zu schimpfen ist auch keine Lösung, mit der die Welt gerettet werden kann.
Die 'Deutsche Umwelthilfe' ist ein kommerziell ausgerichteter Abmahn-Verein, der unter dem Deckmantel von Umwelt- und Verbraucherschutz operiert und damit seinen Funktionären ein luxuriöses Leben finanziert. Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben der 'Deutschen Umwelthilfe' die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, was aber - den vermutlich gutbezahlten Lobbyisten des Vereins sei Dank - durch die wohlwollende Intervention von verschiedenen Bundesministerien bisher erfolgreich verhindert werden konnte.
Die 'Deutsche Umwelthilfe' und die Klimaaktivisten in einen Topf zu werfen ist jedenfalls völlig unbegründet. Beide Seiten haben absolut nichts miteinander zu tun.
Wir alle sind Umweltsünder und wir alle sind aufgerufen, in dem Maße, in dem wir es können, Beiträge zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt leisten.
Und damit dieser Beitrag nicht auch nur als 'heiße Luft' verpufft habe ich hier auch einen konkreten Vorschlag, den jeder von uns sofort und effektiv wirksam umsetzten kann.
Mein Tipp zur Verminderung der Feinstaubbelastung durch Reifenabrieb und Bremsstaub lautet: einfach weniger und langsamer Autofahren!
Grüßle, Sami 🕊️