Das sieht ja genauso aus, wie beim 1.6er Benziner. Dann paßt also meine Beschreibung auch für den 2.0er Diesel. Umso besser. Dann hilft es noch mehr Leuten ![]()
Quarzsilberne Grüße
Christian
Das sieht ja genauso aus, wie beim 1.6er Benziner. Dann paßt also meine Beschreibung auch für den 2.0er Diesel. Umso besser. Dann hilft es noch mehr Leuten ![]()
Quarzsilberne Grüße
Christian
Vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung!
Das werde ich dann wohl auch in Angriff nehmen müssen.
Dann hoffe ich mal, daß das beim 2.0Diesel genau so aussieht, damit meine Anleitung da auch hilft ![]()
Am vergangenen Samstag habe ich mir die Batterie Varta AGM 570901076 gekauft und eingebaut. War zumindest bei meinem 1.6er Benziner alleine kein Problem.
Zuerst am Federbeindom, die Mutter mit dem Innentorx und dem blauen Ring (Größe fällt mir gerade nicht ein) vom Stehbolzen abschrauben.
Danach das schwarze Kunststoffteil, an der linken Seite der Batterie entriegeln und nach vorn abziehen.
Dann die Klemme vom Minuspol der Batterie lösen und abnehmen.
Dann die beiden Sechskantschrauben vom Verteilergehäuse (SW10) lösen und herausnehmen.
Dann die Polklemme vom Pluspol lösen und abnehmen, den Sicherungskasten öffnen und die Sechskantmutter (SW13) von dem Kabel lösen, welches zum Verteilergehäuse rübergeht. Danach könnt Ihr das Verteilergehäuse heraus- und nach vorn ziehen und ablegen.
Jetzt nur noch die Sechskantschraube und die Sechskantmutter (beides SW 10) lösen und entfernen und die Klemmleiste abnehmen. Jetzt kann die Batterie herausgezogen werden. Die Batterie wiegt ca. 20Kg. Einfach nach vorn und dabei gleichzeitig vorn nach oben ziehen. Für die Mutter habe ich gleich eine Tiefbettnuß verwendet, da der Stehbolzen doch etwas weit herausschaut.
Wenn die alte Batterie raus ist, dann kann man die Kunststoffwanne mit dem Abfluß darunter in der Mitte, saubermachen und anschließend einfach die neue Batterie einsetzen und dann die Klemmleiste festschrauben, das Verteilergehäuse wieder an seinen Platz bringen und incl. dem Kabel im Sicherungskasten festziehen.
Dann noch den Pluspol anklemmen, den Minuspol anklemmen und zum Schluß das Kunststoffteil einsetzen und die Innentorx-Mutter, am Federbeindom, festziehen.
Habe danach den Motor gestartet. Keine Fehlermeldungen im DIC, keine roten (Störungs)lampen an, keine Funktionseinschränkungen von irgendwelchen Systemen und der Motor lief einwandfrei
. Läßt sich also, zumindest beim GLX 1.6 mit 181Ps, auch im Alleingang ohne Probleme selbst durchführen
. Das was da im Weg war, sind lediglich 1) dieses schwarze Kunststoffteil quer über der Batterie und 2) dieses flache, schwarze Kunststoffgehäuse (mit den Kabeln dran), welches vor der Batterie sitzt. Aber das kann man ja leicht demontieren und beiseite legen, so daß man anschließend ganz allein die Batterie rausziehen und -heben kann, ohne das eine zweite Person da noch irgendwelche Kabel aus dem Weg halten muß.
Ach ja, Start/Stop hat sich anschließend, bei der äußerst ausgiebigen Probefahrt, auf Grund der Außentemperatur von -1°, selbst deaktiviert und ließ sich auch nicht einschalten, mit dem entspr. Hinweis im DIC, wenn man den Knopf gedrückt hat und der wild blinkenden LED im Knopf ![]()
Quarzsilberne Grüße
Christian
Ja, weiß ich nicht. Habe den Wagen damals als Kurzzulassung gekauft. 9 Monate alt und nur 10 km auf der Uhr. D.h. er hat 9 Monate beim Händler gestanden. Soviel zum Thema Batterie😉
Doch - Du wirst Probleme bekommen! Weil Dein Grany den ganzen Batteriemanagement-Fehler-Irrsinn im >hinteren Speicher< ablegt. Das sieht der TÜV Prüfer, kann diese nicht deuten, nicht lesen und nicht löschen. Also keine Plakette.
So ist's mir gegangen. Erst nachdem ich beim FOH alles habe löschen lassen, beim TÜV wieder vorgefahren bin, bekam ich die Plakette >ohne Mängel<.
Also - auf jeden Fall beim FOH vorher alle Fehler löschen lassen - oder den TÜV beim FOH machen lassen! Kostet aber plus 50€ zu den TÜV/AU-Gebühren.
Gruß,
Arno
Ich muß im Januar eh zur 3.Inspektion (kompl. kostenlos/BigDeal vom FOH), da lasse ich den Tüv gleich mitmachen. Tüv kostet dadurch vielleicht etwas mehr, aber dafür wird beides an einem Termin durchgeführt
Mache ich schon seit vielen Jahren so.
Jetzt überlege ich nur, ob ich mir vorher noch eine neue AGM-Batterie einbaue oder erst danach. Denn mit einer neuen Batterie dauert der Prozeß des Selbstanlernens ja auch eine gewisse Zeit, bis Start/Stop wieder geht ![]()
Mal eine andere Idee, das in dem Grandland irgendetwas verbaut ist,
dass bei Stillstand trotzdem Strom zieht, kann nicht sein?
Ich mein, wenn er aus ist, ist er ja aus. Aber bei meinem Astra damals kam es öfter mal vor, das plötzlich das Autoradio an und kurz drauf wieder aus ging.
Obwohl Wagen aus war und alles abgeschlossen war.
So etwas hatte ich bei meinem GLX auch schon. Tür zu, Wagen verschlossen und ab und zu geht dann der Bildschirm nochmal kurz an (für wenige Sekunden). Aber dann ist nur ein leerer schwarzer Bildschirm zu sehen (nur die Beleuchtung ist an) und nach wenigen Sekunden geht er wieder aus. Neulich nach dem Verriegeln, ist das allerdings 2x passiert, daß das Radio von allein wieder komplett anging (soweit ich mich erinnern kann, hatte ich es vor dem Aussteigen ausgeschaltet. Glaube ich jedenfalls
).
Tja, mit der Elektronik kann man schon was erleben.
Von daher würde ich schon vermuten, daß das Infotainmentsystem auch im ausgeschalteten Zustand ein wenig Strom zieht. Und wer weiß, welche Module noch?
Du kannst es ja, bei ausgeschalteter Zündung trotzdem einschalten und dudeln lassen, solange bis der ECO-Modus alles abschaltet.
Schalte ich eigentlich auch immer gleich aus und nur, weil ich es ab und zu mal vergesse, habe ich es letztens zufällig beobachtet
Tja wer weiß. Da gibt es viele Möglichkeiten. Da müßte ich mal am WE eine Probefahrt mit aktivierter Start/Stop-Automatik machen und das Ganze bewußt beobachten.
Normalerweise schalte ich ja Start/Stop, gleich nach dem Starten, immer aus.
Nur ab und zu vergesse ich das und fahre los und sehe dann an der Ampel, wie die grüne Lampe blinkt und er nicht auf Autostop geht. Kann natürlich sein, daß der Motor noch nicht warm und/oder Sitz-, Lenkrad- und Heckscheibenheizung an war. Denn die hatte ich letztens mehrfach beim Start des Wagens eingeschaltet, weil es doch recht kalt war. Aber nie bewußt darauf geachtet, was in diesem Moment alles eingeschaltet war.
Aber diese Fehlermeldungen, wie Du Neunzehn79, sie in Deinem ersten Beitrag beschrieben hast, hatte ich noch nie. Jetzt weiß ich natürlich nicht, ab welcher Spannung die Fehlermeldungen ausgelöst werden, ab welcher die Start/Stop-Automatik den Motor nicht abschaltet und ab welcher Spannung der ECO-Modus aktiviert wird. Vermutlich wird es da unterschiedliche Grenzwerte geben. Was mir bis jetzt halt aufgefallen ist, ist daß der ECO-Modus in letzter Zeit oft recht früh aktiviert wird. Dies würde ja doch auf die Batterie hindeuten, denn der ECO-Modus soll ja die Batterie schützen. So, daß sie immer noch genug Saft zum Starten hat😉
Also die Bedienungsanleitung sagt dazu:
Autostopp D leuchtet oder blinkt grün.
Leuchtet grün Der Motor befindet sich im Autostopp.
Blinkt grün
Autostopp ist vorübergehend nicht verfügbar oder Autostopp-Modus wurde automatisch aufgerufen.
Wenn's zu kalt ist und man versucht Start/Stop manuell einzuschalten, dann blinkt die Lampe und die LED im Knopf und es kommt eine entsprechende Meldung im DIC. Wenn Start/Stop eingeschaltet ist, dann bedeutet es, daß Start/Stop z.Zt. nicht verfügbar ist. Warum auch immer. Ich hatte ja schon die Batterie in Verdacht, aber wenn die schon zu schwach wäre, dann müßte ich ja längst die anderen Fehlermeldungen haben, wie sie hier beschrieben wurden?
Na ja, es ist einfach, wenn man sich damit auskennt bzw. sich damit ausführlich befaßt hat, so wie Du @Grand-Opel. Du schraubst halt schon sehr lange und viel selbst an Deinen Autos und hast dementsprechende Erfahrungen, aber da ich da null Ahnung habe und deshalb an meinem Motor eh nichts selber wechseln würde (wie z.B. das Zündmodul oder die Zündkerzen), lasse ich lieber die Finger davon. Wenn man da irgendwelche Werte löscht, dann sollte man auch wissen was man da macht, so wie Du es weißt. Ich bin zwar handwerklich begabt, aber wenn es um solche Dinge geht, wie z.B. per OBD-Gerät da irgendwelche Werte zu löschen, das ist mir zu heikel und bevor ich da was falsch mache, gehe ich da besser nicht ran.
Auf alle Fälle weiß ich jetzt, daß ich die vorhandene EFB-Batterie ohne Probleme (abgesehen von der Fummelei beim Ausbau) gegen eine AGM-Batterie tauschen kann.
Vielen Dank, für die Tipps ![]()
Wiegesagt, noch startet er einwandfrei und es gibt bis jetzt auch keine Fehlermeldungen. Nur beim Anhalten, wenn er auf Auto-Stop gehen würde (wenn Start/Stop aktiviert ist) dann blinkt die grüne Kontrollleuchte und der Motor bleibt an. Im Januar muß ich zum Tüv. Hoffe, daß das da keine Probleme gibt. Denn wenn die Batterie wirklich zu schwach wäre, dann dürfte sich doch Start/Stop gar nicht erst aktivieren lassen. Es läßt sich aber aktivieren, nur daß ich beim Anhalten das Phänomen mit der blinkenden grünen Kontrollleuchte habe.
Na schauen wir mal ![]()