Beiträge von WolfgangN-63

    Bei mir ist ja ein Zusatzinstrument angestöpselt, das mir u. a. auch die Öltemperatur anzeigt.

    Und das sagt mir, dass mein Auto wesentlich schneller auf Betriebstemperatur kommt. Über 90° C lese ich da nämlich spätestens nach fünf Kilometern und/oder fünf Minuten Fahrzeit ab.

    Woran liegt das? Sind Benziner 'heißer' als Diesel?

    Sorry, falls das eine Mädchenfrage ist, aber es interessiert mich wirklich.

    Hi Samina, das ist alles andere als eine Mädchenfrage! Schließlich wäre das auch diskriminierend ... ;):)


    Nun zur ernsthaften Beantwortung:

    Ich weiß leider nicht, ob der 1.6T Puretech in Deinem H2 tatsächlich einen Öltemperaturgeber hat oder die Öltemperatur aus bestimmten Kenngrößen "errechnet".


    Für die weitere Betrachtung tun wir mal so, als ob der Elektro-Anteil Deines H2 nicht an Bord wäre.


    Unabhängig von der Existenz eines Öltemperaturgebers gilt, dass in der Aufheizphase das Kühlmittel nur im "kleinen" Kreislauf (Motorblock, Zylinderkopf und Wärmetauscher für die Innenraumheizung) zirkuliert bis eine gewisse Temperatur erreicht ist und das Thermostat die Durchströmung des Kühlers "anordnet". Ab da sprechen wir von der Zirkulation im "großen" Kreislauf.

    Zu diesem Zeitpunkt hat Dein Kühlmittel schon 80°C und darüber und im Winter Dein Motoröl maximal 50 - 60°C.


    Die mit Deinem Zusatzinstrument abgelesene Betriebstemperatur ist die Temperatur des Kühlmittels und nicht die des Motoröls.

    (Der H2/H4 hat ja auch keine Kühlmitteltemperaturanzeige im Instrumentenblock. Du kannst an dieser Stelle den Ladezustand Deiner Hochvoltbatterie ablesen.)

    Das hilft aber nicht bei Kühlmittelverlust.

    In diesem Fall Kühlsystem abdrücken und Undichtigkeit identifizieren und beheben.

    Wenn kein Druckverlust: Deckel tauschen.

    Wenn bei Druckverlust außen kein Kühlmittel austritt:

    Zylinderkopf demontieren und auf Risse prüfen bevor man den Käse mit neuer Kopfdichtung wieder montiert.

    Man muss nicht verstehen, wie die Start/Stop funktioniert um sie auszuschalten.

    Wer es versteht, schaltet sie aus.

    Es gibt - wenige - Situationen, in denen die Abschaltung sinnvoll ist,

    Stop And Go im Stau ist eine davon.

    An roten Ampeln und geschlossenen Bahnübergängen genieße ich, dass er nicht läuft.


    Bevor Du diesen Satz hinzugefügt hast, hattest Du von mir noch ein "Like".



    Das ist aber vollkommen realitätsfremd. War bei meinen bisherigen Fahrzeugen nie ein Problem. Wenn 2x täglich 25km nicht reichen um die Batterie voll zu halten, taugt das Lademanagement nix. 50km täglich und ab und zu mal eine größere Strecke von ein paar hundert km sind dann mal rund 15.000 km/Jahr. Das entspricht der durchschnittlichen Jahresfahrleistung eines PKW. Wenn die es nicht schaffen ein Lademanagement auf die Beine zu stellen, das bei durchschnittlicher Fahrleistung die Batterie voll geladen wird, haben sie es einfach verbockt.

    Das mag alles sein - aber was hilft es denn, sich der Realität zu verschließen?

    Wohlgemerkt:

    Ich leide ebenfalls unter dem Lademanagement, da selbst längere Etappen von bis zu 100 km nicht ausreichen, die Batterie voll zu laden.

    Ich hänge meinen GLX einfach einmal im Monat ans Ladegerät und versuche, mich nicht mit Dingen zu beschäftigen, die ich nicht ändern kann.