Beiträge von Diesellotte

    Wolfgang, danke für die Blumen.

    Lustig ist nur, dass diese soo "teuren Fehlerbilder" beim 1.9 TDI (oder was besserem) heute meistens billiger zu beheben sind als ein einziger Satz neuer Reifen für einen modernen Elektro-SUV. - meinem Grandland hat nicht die Mechanik das Genick gebrochen, das uneeignete Kühlmittel ab Werk und den Turbo durchgeheizt sei es drum, das "Fass ohne Boden" war die Elektrik/Elektronik.


    Der Unterschied ist: Wenn beim TDI oder frühen HDI was kaputt geht, ist es Mechanik. Wenn beim "modernen Fahrzeug" nach der Garantie die Software hustet oder ein Zellmodul streikt, wird es ganz schnell Elektroschrott.

    Naja, wissbegierig, ich lerne halt keine Prospekte auswendig sondern hab auch beim Elektroauto meine Hausaufgaben gemacht. Die Leute die sie konstruieren und vor paar Jahren noch den "ich baue bei meinem Arbeitgeber die Zukunft, ich bin besser als ihr" haben jedenfalls privat alle keine mehr.


    Wenn man gestellt bekommt und irgendwie mit Zusätzen und Anreizen, ja dann machen wir das halt für unter der Woche. In den Urlaub fährt man dann halt mit dem alten Diesel Kombi als zweitwagen.

    Sami, wer die Qualität von Beiträgen daran misst, wie sehr sie dem eigenen Weltbild entsprechen, sollte vielleicht lieber einen Echokammer Blog schreiben oder beim Rotfunk anfangen statt in einem Forum zu diskutieren.


    Dass du den "Nutzwert" nur über das Baujahr definierst, ist das Kernproblem. Ein Auto, das mich für 1.500 € zuverlässig von a nach b bringt, mit Kofferraum und Reichweite, hat einen gigantischen Nutzwert, weil es mir die 500 € monatliche Leasingrate spart, für die du (oder dein Chef) schuften musst.

    Extrem Nutzwert 1.9 TDI tankste voll und fährst damit nach Istanbul zum tanken wenn du willst, id3 viel Spaß.


    Mein Geld arbeitet für mich, dein Geld arbeitet für den Wertverlust von Volkswagen.

    Und zum Thema 'Hinterhofschrauber': Die EV Clinic (danke 4Fun für den Link!) ist genau das, was ich meine. Das sind die Jungs, die das reparieren, was die Hochglanz-Werkstätten nur noch für 20.000 € austauschen können.

    Dass du das als "Horrorgeschichte" abtust, zeigt nur, dass du noch nie eine vierstellige Werkstattrechnung aus eigener Tasche bezahlt hast.



    Kann sein daß das Elektroauto irgendwann sinnvoller Teil der Massenmobilität wird. Aber nicht diese Kisten in einer Degrowth Harakiri Ökonomie dass halbes Jahr nicht weiß wo sein Strom überhaupt herkommen soll.

    Sami du widersprichst dir selber.


    Dass der ID.3 gebraucht billiger ist als ein Golf,

    Das liegt sehr wohl an der Reife des Marktes.


    Ein Golf ist teurer, weil er echten Nutzwert bietet: Er ist in 5 Minuten vollgetankt, er zieht einen Anhänger über die Alpen, ohne dass die Reichweite auf 80 km kollabiert, und er ist für jeden Hinterhofschrauber reparierbar.


    Der Preisverfall beim Elektroauto ist das Eingeständnis, dass diese Fahrzeuge eine begrenzte Halbwertszeit haben. Wer will eine Zeitbombe kaufen, bei der ein defektes Zellmodul den gesamten Fahrzeugwert vernichtet?

    Angebot und Nachfrage macht den Preis.

    Der id3 geht den Weg deines BM-Windei , er ist halt noch nicht komplett wertlos.

    Hier im Forum wurde der ja teilweise gefeiert als der rausgekommen ist vor vier Jahren.

    Jetzt ist der Markt voll damit weil die leasings ausgelaufen sind und von 40.000€ für ein Auto mit der Verarbeitung eines Basis Fabia der von Anfang an ein mängelbomber war.. da kratzen die ersten an der 10.000 € Marke.. genau wie ein grandland 1.2 mit seinem zahnriemenproblem.


    Ja und die Neuzulassungen.. ja der Anteil an Elektroautos steigt. Aber nicht weil die so toll sind sondern weil der Gesamtmarkt kollabiert und aktiv zerstört wurde...

    Früher hattest du noch 50% privatkundenanteil und es wurde mal easy eine Million Autos pro Jahr mehr zugelassen als heutzutage. - die ist jetzt weg die Margen geringer. - und die Leute können und wollen die Autos die die Politik vorgeschrieben hat nicht wirklich haben.

    Werke werden geschlossen Marken verschwinden. Tschüss Kombi, tschüss Kleinwagen. Tschüss Ford tschüss Opel.


    Ich kaufe wahrscheinlich kein Golf 4 sondern was viel schlimmeres.. aber schauen wir mal und ja Golf 4, kann halt alles genauso gut oder besser wie ein id3 wenn es darum geht von A nach b zu kommen. - kostet in der Anschaffung so viel wie drei Monate wertverlust. Bessere Verarbeitung und materialqualität, und ersatzteile kriegst du an jeder Ecke für einen Apfel und ein Ei, und die Leute die sowas noch fahren wissen das mittlerweile auch.


    Gesamtfahrzeugbestand an Elektroautos sind übrigens gerade mal 4%.. während das durchschnittsalter der Gebrauchtwagen drastisch am Steigen ist weil die Autos 20 Jahre älter prozentual immer mehr werden

    "Du meinst, du kannst dir Elektromobilität aus finanziellen Gründen nicht leisten."

    ^^


    Nein, ich hab schlicht keinen Bock 30,40,50K für "Autos" auszugeben die nichtmal den praktischen Nutzwert eines 1500€ 4er Golf haben. Welcher dann wahrscheinlich immernoch fährt wenn das Ding wie euer "schnee von gestern" 2014 Auto nach 7 Jahren mit 50tkm als wirtschaftlicher Totalschaden "weggeschmissen" wird.


    Das ist einfach nur komplett behindert.


    Aber das ist wahrscheinlich auch ein Mentalitätsproblem, die Deutschen haben im EU Vergleich ja nicht grundlos so miserable Vermögenswerte, zu Rekordpreisen für Strom und Sprit "muss" für viele ja immernoch alle 3-5 Jahre die neue Schüssel mit dem "interessanten Finanzierungsmodell" mit dem man "Steuern spart" oder sonst ein an den Haaren herbeigezogener Selbstbetrug her. Meistens ist es ja sogar nur das "Nutzungsrecht" oder zahlt sogar noch monatlich Abo für die Sitzheizung, egal welche Antriebsart.



    Mobile Realität ist hierzulande, die paar Millionen Trottel, "eure Armut kotzt uns an" die morgens zu ihrer Maloche fahren hauen wir noch ne Extrasteuer drauf, ist doch deren Problem wenn sie von ihrem Wohnblock nicht mit dem Bus oder Rad für die Nachtschicht ins industriegebiet fahren können - und immernoch von einem 3er BMW träumen mit dem die zigtausend Kilometer nachsonstwo heimfahren können.


    "Elektrisches Fahren lohnt sich in vielen Fällen schon beim schlichten Aufladen aus der normalen Haushaltssteckdose"

    Ja, und wenn man gleich im Haushalt bleibt, dann braucht man auch kein Auto.

    Das sind diese "ich bewege mich eh nur maximal 50km von zuhause weit weg" Fahrprofile, von wegen "90 % der Fahrten kannste auch mit skateboard machen" oder so, sobald du den "Sicherheitsbereich" verlässt bricht diese Kartenhauskalkulation zusammen.

    "Wenn ich den neuen X5 elektrisch für dieselbe Leasingrate kaufe wie den neuen X5 als Otto/Diesel dann spare ich an der Haushaltssteckdose" aber wer "braucht" einen X5? - Das größte Argument wäre ja Amortisation irgendwo über Unterhaltskosten, aber die gibt es nicht, öffentlich Laden ist fast genauso teuer und im zweifelsfall teurer als der Sprit, und dann machst halt keinen Ölwechsel aber sie zocken dir 400€ für den Wechsel des Innenraumfilter ab... von den Versicherungseinstufungen ganz zu schweigen.


    Man kann ja "gebrauchtes Elektroauto" kaufen. - Auch nicht, mein kaputter Motor am Grandland, den hab ich für 2k wieder hinbekommen. - Was ihm das Genick gebrochen hat waren die elektromechanischen Fehler, Sachen die identisch bei Elektroautos sind in gleich schlechter/noch schlechterer Qualität, Fahrwerksteile bei den schweren Karossen die gibts nicht bei Autodoc, und ein OnboardLoader macht nicht kroatische Elektriker mit dem Lötkolben im Hinterhof.


    Die einzige Möglichkeit, sich dieses Kartenhaus überhaupt noch irgendwie schönzurechnen, ist die totale mentale Verengung auf die rein monatliche Leasing- oder Abo-Rate. Alles andere – den massiven Wertverlust, die Opportunitätskosten des gebundenen Kapitals und die Tatsache, dass man für ein reines Nutzungsrecht arbeitet – blendet man im 24-Monats-Takt bis zum nächsten Modellwechsel einfach aus.

    Du zahlst diese Rate aber für den Rest deines automobilen Lebens, jeden Monat und sie wird nicht weniger.


    "Nachhaltig" ist da sowieso nichts dran.


    Es gibt zwar diese ganze Influenzer "ich fahr 10 Jahre schon 1 Mio km mit meinem Tesla" oder sowas. aber wenn man genau hinschaut alles Fake, von den 4 Batterie und den 13 Motoren ging das meiste auf Garantien ( abgeschafft) und Gewährleistung, Ja Toi Toi Toi...


    Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, ob ich nicht doch "was übersehe", umso schlimmer wurde es.

    "insbesondere dann, wenn man den Strom selbst erzeugt und speichert und alle Fördertöpfe ausnutzt."


    Ja wenn ich die Solaranlage geschenkt bekomme oder beim Arbeitgeber lade, oder Auto "Sponsored bei Daddy" oder Daddy Staat oder was weiß ich...

    Aber der ist ein Pimp, "gib mir den hunni dann kriegst du einen zwanni zurück"


    Das ist aber so als ob ich mir eine Eigenverbrauchstankstelle einrichte und dann, die Kosten dafür nicht berücksichtigte.


    Und die Opportunitätskosten bitte auch rausrechnen und der Break even ist dann immer noch am St. Nimmerleinstag, 2045 oder was weiß ich wann, wo ich dann in einem Vogelhaus in Piemont oder irgendwo auf der Bukovina meinen Ofen einheizen, aber bis dahin in der Zwischenzeit ist sowohl die Solaranlage als auch die Batterie einfach fertig.


    Ich habe von LPG Umbauten noch nie viel gehalten. Weil das in der Regel gerade bei ungeeigneten Fahrzeugen auch Milchmädchenrechnungen waren. Aber bei mir ist das halt Kapitalismus von unten.


    Auf ein 2000 € Auto weitere 300.000 km drauf fahren kostet zwar auch mehrfach die Anschaffung... Aber dann ist man immer noch vierstellig, dreimal durchrepariert billiger als jede Anzahlung und selbst wenn man den Sprit noch rein rechnet.


    Mit den Prämissen betriebswirtschaftlich zu drehen damit bei Cheffe gut aussieht, kann man machen, wenn der selber angestellt ist, aber ich bin selber Cheffe mit dem Taschenrechner, und auch wenn man noch so oft ist versucht und selbst gegen die worst Case Realkosten gegenrechnet ich komme immer auf dasselbe...


    Wäre ja schön wenn es anders wäre aber. ¯\_(ツ)_/¯

    Da hättest ja mal vorgerechnet wie viele zigtausende Euros ihr mit dem i3 BMW Windei verbrannt habt.



    1. eine alte Kiste mit LPG, kostet mich in der Anschaffung alleine einen Bruchteil dessen was eine E-Kiste in paar Wochen allein an Wertverlust hat. Da kommen selbst die "Worst Case" Kosten bei meinem Grandland nicht mit.


    2. Reparierbarkeit.

    Parkrempler bei nem billigen Renault Zoe wird schneller wirtschaftlicher Totalschaden als das Ding fährt.


    3. Elektroauto ist teuerste Luxusalternative zum Fahrrad, wenn für 15-18 kwH an der öffentlichen Ladestation dann 12-18€ lassen soll kann man auch weiter V6 fahren.

    Die meisten Leute, die Elektroautos fahren, haben gar keine echten Kilometerleistungen oder Langstrecken-Anforderungen – das sind in der Regel "Jubelperser" - die sich ihre Solaranlage auf dem Dach rausrechnen und die froh sind wenn das eine Mal im Jahr nicht beim Händler 500€ für den Ölwechsel zahlen müssen während ich halt ein Fass in der Werkstatt stehen habe.


    Wenn Deutschland mal das mit der Kaltfusion auf der Reihe hat, oder die gerade gesprengten kühltürme wieder stehen, und in den Elektrokisten genormte Zellmodule stecken, dann vielleicht. Aber was bringt mir zigtausende Euros in nem Plastikbomber zu versenken der nicht mehr Halbwertszeit als ein paar Schuhe hat?

    Maccan sich grad noch leisten was e-caynner mehr haben will.

    Oder so.


    Die Frage hat sich für mich ja beantwortet da das Schicksal mich vom GLX befreit hat.

    Seit nem Monat bleibt der Santa Fe aber meistens stehen und ich Hypermile mit dem Dacia Verbräuche unter 3 Liter weil ich keine Lust auf die Fantasiepreise an der Zapfsäule habe und einmal pro Woche 20 Liter Jahrgang 24 reinschütte...


    Ich kaufe wahrscheinlich in den nächsten Wochen etwas altes billiges hässliches das Flüssiggas verbrennt. Und wenn ich mir 3 elektrische Q8 Etron oder so einen Quatsch vor die Haustür stellen könnte.