Ich empfinde diese Schaltstrategie insgesamt recht plausibel (bin auch vorher schon 8 Jahre Automatik gefahren).
Ziel ist es ja, die Drehzahl immer möglichst niedrig zu halten aber so, daß trotzdem nicht bei jedem kleinen bisschen Gasgeben das Getriebe wieder einen Gang runterschalten muss.
Bei den unteren 3-4 Gängen sind die Übersetzungen ja noch kurz genug, sodaß der Motor auch mit kleiner Drehzahl diese Übersetung noch "stemmen" kann.
Somit kann er untenrum sehr früh hochschalten und er "verhungert" trotzdem nicht bei jedem bisschen Gasgeben.
In Gang 5 und 6 brauchts aber mehr Kraft um die Übersetzung zu "stemmen". Mit 1600 U/min packt er das nicht mehr sinnvoll, die Gänge sind dafür zu lang übersetzt.
Also brauchts mehr Drehzahl, und höhere Schaltpunkte bei 5 und 6, damit er das packt.
Denn wir müssen ja immer im Hinterkopf behalten:
Wir haben hier einen 1,2 Liter der erst ab ca. 1700 U/min ein "Turbo" wird. Mit zuwenig Drehzahl haben wir lediglich einen asthmatischen 1,2 Liter Sauger ![]()