Beiträge von RouteA5

    Ich fahre jeden Tag 2 * ca. 63 km, davon sind ca. 85% Autobahn, immer schön flüssig flott mitschwimmend (also nicht LKW-Windschatten-Lutschen oder so).
    Alles was Kurzstrecke ist, fahre ich mit dem Fahrrad. Viel besser kann es einem Motor nicht ergehen als bei mir.


    Man soll das Öl bei Betriebstemperatur entnehmen. Daher bin ich 10 km zu einem nahegelegenen Parkplatz gefahren. Temperatur hatte er jedenfalls (Fläschchen war bei der Entnahme sehr guuut warm...). Ölstand war ca. Mitte des Ölstabs, daher wird es wohl eine Füllmenge von 3,3 Liter sein. 2% sind dann 66 ml Benzin auf die Gesamtfüllmenge.
    Also mit der einen 10 km Kurzfahrt habe ich sicherlich keine 66 ml Benzin-Eintrag ins Öl gebracht.


    Bei einem Diesel hat es schonmal bis zu 10% Diesel+BioDiesel-Anteil im Öl (auch ohne Kurzstrecke).
    Bei einem Benziner sind 2% aber schon das Ober-Maximum, vor allem bei 19tkm.
    Vor allem weil Benzin im Öl ja dramatisch anderes wirkt, als Diesel(-Öl) im Motoröl.


    Ich habe mal 'nen Artikel gelesen, da sagte PSA, der Motor sei auf eine Lebensdauer von durchschnittlich 250.000 km ausgelegt. Mutig.
    Muss mal mobile/autoscout durchsuchen ob es "Laufleistungswunder" im Angebot gibt.

    Ergebnis ist nicht so dolle.
    Rußbelastung / Schmutztragevermögen ist trotz der Farbe ok.
    Additivierung ist auch ok.


    Aber warum 2% Benzin im Öl? Eventuell ein Fehler bei meiner Probenentnahme?
    Ich habe ihn nur relativ kurz warmgefahren (ca. 5-7 Minuten).
    Eventuell kam da durch die anfettende Warmlaufphase etwas Sprit ins Öl, der durch die kurze Zeit aber keine Zeit zum Verdunsten hatte?
    Denn normalerweise verdunstet der Spritanteil. Ist halt die Frage, ob während der anfettenden Warmlaufphase überhaupt soviel Sprit im Öl landen darf?
    Hm.... ?(


    Und auch a bissi viel Eisen und insbesondere viel Kupfer für die 19tkm Laufleistung (insbesondere wenn ich das mit anderen Ölanalyse-Ergebnissen vergleiche, die ich so gefunden habe).
    Was mich aber am meisten wundert, ist der in der Tat sehr geringe BN-Wert. Je niedriger dieser Basen-Wert ist, desto weniger kann das Öl Säuren neutralisieren. Ich hätte noch einen Rest-Wert von > 4 erwartet (Neuwert ist meines Wissen so ganz grob um die 7 herum).
    Was zur Hölle musste das Öl in dem Maße neutralisieren?


    Ich habe eh nun die Anzeige beim Starten, daß ich innerhalb der nächsten 8 Wochen (bzw. bei 25.000km) zum Service soll.
    Dann mache ich das eben jetzt gleich. Werde dann wohl nächstes Jahr nochmal nach so ca. 12,5 tkm eine Probe nehmen.


    Das Vertrauen in den Motor mit 108 PS Literleistung hat gerade etwas gelitten...

    Die Probe meines damaligen Diesel-Fahrzeugs war extrem schwarz, kein Witz, es war wie schwarze lichtundurchlässige Lackfarbe.
    War aber trotzdem mit einem Rußgehalt von 0,4% noch nicht im beunruhigenden Werte-Bereich.


    Wie man ja weiß, haben Benzin-Direkt-Einspritzer auch einen deutlich erhöhten Rußausstoß im Gegensatz zu den früheren Saugrohr-Einspritzern (praktisch kein Ruß). Das Bild der aktuellen Probe meines Grandlands zeigt das auch. Das Öl hat deutlich sichtbar Ruß gebunden (mehr als erwartet). Aber das ist ja auch die Aufgabe des Öls.
    Fremdstoffe binden, zum Filter bringen und was zu klein ist für den Filter, weiterhin in der Schwebe halten, damit es sich nicht irgendwo schädlich ablagert.
    Und solange es das kann, sollte noch alles in Ordnung sein.
    Mal sehen was die Messwerte sagen.


    Hier gibts für Nerds nochwas zum Nachlesen -klick


    Nachher wird die Probe per UPS verschickt, bin mal auf's Ergebnis gespannt.

    Ich habe nächste Woche Urlaub und habe ja noch die Öl-Entnahme-Pumpe vom letzen Mal.
    Werde also 'ne frische Ölanalyse machen lassen meines dann ca. 19.000 km alten Öls
    Ich musste noch keinen Tropfen nachfüllen, also wird die Probe zu 100% "Altöl" sein und nicht durch Frischöl-Nachfüllung "verfälscht" sein.
    Bei einem Groß-Serien-Motor der mittlerweile über 1 Mio mal gebaut wurde erwarte allerdings ich keine großen Überraschungen.
    Aber mal sehen was rauskommt, man weiss nie :)

    sorry, der Boxenstopp ist bei mir laut Boardcomputer bei 30.000. Für das Ölwechsel dürfte das allerdings ein wenig zu viel sein.Die Benziner brauchen ein Spezialöl Dexos 1 gen 2. , den man nicht so einfach auf der Tanke kaufen kann.
    Bei dem Spezialöl und Turbo Motor erwartet man schon eine genauere Angabe was das Wechselintervall bei GLX angeht.

    Hätt' ja fast gesagt, bei dem Opel-Marktanteil lohnt es sich für eine Tanke ja auch nicht, so ein Öl vorzuhalten ... :whistling:
    Ne, im Ernst, das Zeug gibts z.B. bei der amazone für 26 EUR den 5 Liter Kanister (bin mal gespant, was der Opelhändler mir abknöpfen wird...).


    Darüberhinaus bekomme ich ja monatlich diese Vehicle-Diagnostic-Mails in denen auch die Fälligkeit des nächsten Services drinsteht.
    Da kann man auch schön sehen, wie sich das dynamisch verändert (siehe kombiniertes Bildchen):
    Diesen Monat sagt er "07.Oktober" ist er fällig, letzen Monat war es noch der "06.Dezember" und davor der "07. November" usw.
    Die Ziel-Km sind sogar um 8 gestiegen die letzten 2 Monate ;)
    Wenn ich mich aktuell ins Auto setze und Check drücke sagt er "noch 3 Monate oder in 6600 km".


    Ich hatte für mein altes Auto mal eine Ölanalyse machen lassen.
    Bin am überlegen ob ich mir das auch für dieses Auto "gönnen" werde. Jetzt bei knapp 20.000 km wäre ja ein interessanter km-Stand um mal die Ölqualität überprüfen zu lassen. Vielleicht interessiert es euch ja auch?


    Ich bin mal so frei und verlinke meine damalige Analyse, damit ihr seht wie so was aussieht und was man so rauslesen kann.

    Was meint Ihr dazu ?Das erste Serviceintervall wäre bei 20.000 km laut Boardcomputer.

    Warum willst Du die Meinung anderer haben, wenn Dein Auto eindeutig sagt bei 20.000 ist es soweit?


    Bei mir ist es in rund 6800 km soweit, nach dann 25.000 km in insgesamt knapp 10 Monaten.
    Ist halt "condition based", also nach Zeit, km und wohl auch Fahrprofil.
    Einfach Boxenstopp nach Anzeige und fertig.

    Und Du bist ganz sicher, daß bei Dir auch 36 Grad oder mehr Außentemperatur war und das Auto es auch angezeigt hat (also die Fahrt lang genug war)?
    Habe mal gesucht und im Peugeotforum (ich hoffe mal, man darf verlinken?) was gefunden, da gibt es ähnliche Beobachtungen bezüglich des Außentemperaturbereichs.
    klick

    Ja, das ist mir die heißen Tage auch aufgefallen.
    Eigentlich mache ich die StartStop immer manuell aus. Ich aktiviere sie nur selten in ganz bestimmten Situationen.
    So bin ich nach Feierabend in den McDrive gefahren und wollte da die StartStop aktivieren.
    Das ging aber nicht, das Lämpchen im Schalter blinkte einige Sekunden lang und es erschien die Meldung im Display "ECO deaktiviert: Temp. nicht angepasst".
    Da bin ich im ersten Moment etwas erschrocken. Was will mir das Auto sagen? Welche Temp ist nicht angepasst? Ist was mit dem Auto nicht in Ordnung?
    Egal ob Klima an oder aus, die StartStop ließ sich nicht mehr aktivieren.


    Da ich in der Firma einen (kühlen) TG-Platz habe, konnte ich es die folgenden Tage "austesten".
    Hier mein Ergebnis:
    In der TG war es bei Fahrtbeginn ca. 25 Grad warm. Ich habe die StartStop ausnahmsweise aktiviert gelassen. Dann aus der TG raus in die Hitze des Spätnachmittags bei immer noch rund 37 Grad Außentemperatur. Ich habe permanent mit einem Auge die (schlecht ablesbare...) Außen-Temperatur-Anzeige und das Lämpchen im StartStop-Schalter gechecked.


    Die Temperatur-Anzeige stieg an, noch passierte nichts. Da ich nur einen kurzen Weg zur Autobahn habe, war die Außentemperatur-Anzeige beim Auffahren auf die Autobahn erst bei ca. 33 Grad.
    Wenige Sekunden nachdem 35 Grad in der Anzeige standen, ging das orange Lämpchen in dem StartStop-Schalter an. Ganz still und heimlich, ohne weitere Meldung im Display oder DingDong.
    Als ich dann auf den Schalter drückte um die StartStop wieder zu aktivieren, blinkte es wieder so wie im McDrive mit der besagten Meldung.
    Es war dabei wieder unerheblich ob die Klimanlage läuft oder nicht.


    Ich habe es die Folgetage bei der Hitze noch ein paarmal gegengetested (immer nach dem Rausfahren aus der kühlen TG).
    Solange die Außentemperatur-Anzeige unter 35 Grad ist, konnte ich StartStop aktivieren, bei Außen-Temperaturen ab 36 geht das nicht mehr und wird mit blinkendem Schalter und der Meldung im Display angezeigt.
    Meiner Meinung hätte der Text "ECO deaktiviert: Umgebungstemperatur zu hoch" besser gepasst und mich damals im McDrive nicht so erschreckt :)
    comp_20180726_174020.jpg

    Ich habe den Wagen seit 16.12.2017 und fahre ziemlich konstant gut 2.300 km pro Monat, also seit gut 7 Monaten.
    Ich schaue allenfalls mal monatlich in OnStar rein, wenn ich die monatliche Mail "Bericht für Ihren Opel Grandland X für <Monat> <Jahr>" von "OnStar Vehicle Diagnostics" bekommen habe.
    Ich habe mal ein aktuelles Bildchen angehängt, was man so angezeigt bekommt, wenn man nicht öfter als monatlich mit der App oder online aktualisiert.


    So sieht das dann aus:
    Die Skala "Durchschnittl. km/Monat" sollte wohl eher bedeutet "km in diesem Monat", sonst macht die Skala keinen Sinn.
    Alle Werte sind sehr weit von den real üblichen monatlich 2.300 km entfernt.
    Auch der Wert unten für den aktuellen Monat von 1234 km ist von den realen über 2.200 km die ich im Juli bereits verfahren habe deutlich daneben.


    Ich dachte am Anfang (Dez. Jan. und Feb.) daß es eventuell mit dem Registrierungs-Tag (bei mir Mitte des Monats) zu tun hat, daß bei mir immer knapp der halbe Monat fehlte.
    Das war aber nur eine zufällige Beobachtung, weil ich ja immer zur Monatsmitte die Diagnose-Mail bekam und sofort Online ging.
    In den Folgemonaten tat ich das nicht mehr unmittelbar nach Zusendung der Diagnose-Mail, und man sieht, es fehlen dann sogar noch mehr km vom angefangenen Monat.
    Das passt dann gut zu der Info, die hier nun vom OnStar-Team zu lesen ist.


    Für mich also ein unbrauchbares Feature, bei dem ich nun aber weiss, warum es unbrauchbar ist :)
    onstar.JPG

    in der Tat meine erste Automatik. Gaspedal trete ich im Normalfall ganz sachte....

    Ups, bin oben einen Beitrags verrutscht, war eigentlich als Antwort für Grisu gedacht, der die Probleme mit dem Zurückschalten hat.
    Du hast Dich ja offenbar schon etwas mit der Automatik angefreundet.



    Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn jemand sich mit einer Automatik nicht anfreunden kann.
    Ich habe damals bei meiner ersten Automatik auch weit über 1 Jahr gebraucht, bis ich mit ihr halbwegs klar kam.
    Andauernd las ich was von adaptiver Automatik und wartete bis sich da endlich mal was an meinen Fahrstil/Wunsch langfristig adaptiert. Nix wars.


    Es wurde erst besser als ich mich an die Automatik adaptierte. Früher bin ich handgeschaltet mit niedrigerer Drehzahl und dafür mehr "Druck" gefahren.
    Ich musste mich also drauf einlassen, daß die Automatik in so einem Fall früher runterschaltet, damit mit weniger "Druck" aber etwas mehr Drehzahl gefahren wird. Danach war ich zwar immer noch kein ausgesprochener Fan der Automatik, aber es entwickelte sich eine Art Vernunfts-Ehe.


    Mitterweile bin ich wohl so "automatikversaut", daß ich mich sehr schnell auf die Grandland-Automatik eingewöhnen konnte und damit sehr "rund" meine täglichen 126 km abspulen kann.