Ich kann den Ärger schon verstehen, daher ist meiner Meinung nach das einzig Wahre das Umlegen der KFZ-Steuer auf die Mineralölsteuer.
Ja, ich weiss, damit macht man aus einem Fixkostenteil einen variablen Kostenteil.
Aber jegliche Messticksereien oder Normen-Umstellungen wie NEFZ, WLPT usw. wären damit damit aus und vorbei.
Alleine der Aufwand so viele Varianten ein und desselben Modells auf dem Prüfstand stellen zu müssen, damit dann 10g mehr oder weniger im Steuerbescheid berücksichtigt werden, ist doch alberne Zeit- und Geldverschwendung.
Einfach auf den Sprit umlegen, fertig. Verbauchst Du mehr, zahlste mehr.
Ja, die Vielfahrer werden sich beschweren (übrigens, ich würde bei meinen ca. 27.000 km pro Jahr wohl auch etwas schlechter bei wegkommen, als bei meinen aktuellen 74 EUR pro Jahr...).
Und die Landbevölkerung, die auf das Auto angewiesen ist, beschwert sich dann auch.
Aber das ist das einzig faire Verfahren, wenn man mit so einer Steuer auch eine Lenkungsfunktion haben will.
Diese Lenkungsfunktion war ja schließlich auch gewünscht, als man vor Jahren von der reinen Hubraumformel zur CO2-gewichteten Formel überging.
So könnte man den Verbraucher dazu zu bringen, weniger Kraftstoff zu verbrauchen, damit weniger CO2 rausgeblasen wird.
Sei es durch weniger Autonutzung (muss wirklich jeder Mini-Weg, z.B. Sonntagsbrötchen, per Auto gefahren werden?) oder beim nächsten Autokauf den Verbrauch eben stärker in der Kaufentscheidung zu gewichten.
just my 2 cents...