Beiträge von Samina

    Dagegen: eSAVE hat die zugedachte Aufgabe, wo man nur e-Fahrt am Zielgebiet erlaubt, mit sicherer Ladekapazität dort hinzukommen. Dieser Zwang besteht meines Wissens aber derzeit nicht (in Deutschland) - oder?

    Die Möglichkeit zu solchen Beschränkungen ist jedenfalls rechtlich vorhanden.

    Vor der letzten Kommunalwahl gab es hier in Düsseldorf zum Beispiel an einer - insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr - stark überlasteten Einfallsstraße eine eigene Fahrspur, die nur von Linienbussen, Taxis und elektrisch angetriebenen Fahrzeugen genutzt werden durfte. Die an sich zweispurige Richtungsfahrbahn wurde dadurch für den 'normalen' Verkehr auf eine Fahrspur beschränkt, wodurch sich dort die Fahrzeit entsprechend verlängert hat und wodurch der Rückstau regelmäßig bis auf die A46 reichte. Elektroautos konnten in dieser Zeit entspannt auf der Sonderspur am Stau vorbeifahren.

    Nach der Wahl haben sich die politischen Verhältnisse geändert und der neue Bürgermeister hat das wieder abgeschafft.

    Aber möglich ist so etwas und deshalb ist die eSave im GrandlandX auch eine vorteilhafte Funktion für den Fall der Fälle.


    Ob ein Hybridfahrzeug mit elektrischem Antrieb unterwegs ist, erkennen eventuelle Kontrollstellen schnell und leicht am 'Blaulicht', einer Leuchte, die im GLX unten am Innenspiegel angebracht ist und nicht leuchtet, wenn der Verbrenner das Auto bewegt.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Kurze Frage hätte ich noch, ist es normal das Opel die Ausstattung ändert? In meiner Bestellung und auch Fahrzeugrechnung ist eindeutig eine 360-Grad-Kamera aufgeführt, verbaut ist allerdings nur die 180-Grad-Kamera. Das ist kein Beinbruch, finde ich aber sehr schade, kann man da was machen?

    Hallo Nico105 ,

    ich wünsche dir viel Glück mit deinem Neuen und allzeit gute, unfall- und pannenfreie Fahrt.


    Die Hersteller behalten sich in der Regel Änderungen vertraglich vor, allerdings sollte ein Preisausgleich stattfinden, wenn der Wagen mit einer gegenüber der Bestellung minderwertigen Ausstattung ausgeliefert wird. Wenn in deiner Rechnung die 360°-Kamera fakturiert ist, du sie aber nicht bekommen hast, ist dies meiner Meinung nach ein Grund für eine Reklamation.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Im Gegensatz zu Winterkorns Verhalten, ist das schlechtreden der eSave Funktion nicht unbedingt Verkaufsfördernd. Da zu Lügen wäre schon dumm.

    Die Aussage Müllers gegenüber einem Fachjournalisten im Rahmen eines Fahrzeugtests ist in jedem Fall dumm, egal ob gelogen oder zutreffend.

    Wenn ich so etwas lese, ohne dass das mindestens plausibilisiert wird, bin ich ob der inhaltlichen Substanz generell skeptisch.

    Bei großen Unternehmen ist es außerdem nicht unüblich, dass die Chefetagen über technische Einzelheiten nicht wirklich informiert sind, aber meinen, so tun zu müssen, als ob sie es wären. Ich denke, Müller hat sich zu einer unbedachten Äußerung hinreißen lassen und die wurde im Artikel dankbar aufgenommen und absichtlich nicht hinterfragt.

    Deshalb meine Einschätzung als Bild-Zeitungs-Niveau.


    Im Übrigen sind wir weitgehend einer Meinung.

    Ich behaupte ja gar nicht, eSave wäre grundsätzlich effizient, sondern nur, dass es unter den Umständen die cbs3000 hier geschildert hat eine effiziente Lösung sein kann. An seinem Beitrag hatte sich der aktuelle Disput ja entzündet.

    'Effizient' bedeutet per Definition, dass etwas mit möglichst geringem Aufwand (z. B. Zeit, Energie, Kosten oder Ressourcen) ein optimales Ergebnis erzielt. Es beschreibt die Fähigkeit, mit minimalem Einsatz ein Maximum an Wirkung oder Nutzen zu erreichen.

    Warum eSave diese Voraussetzungen für cbs3000 erfüllt, hat er nachvollziehbar und überzeugend beschrieben.

    Dass das nicht verallgemeinert werden kann, hat ja auch er selbst inzwischen noch einmal ausdrücklich klargestellt.

    Wenn es hier trotzdem weiterhin als Verallgemeinerung missverstanden wird, liegt das nicht an ihm oder mir.

    Allein durch das Laden und Entladen der Batterie treten Verluste auf, die einen Nachteil gegenüber der direkten Nutzung der Energie bringen.

    Das hatten wir auch schon besprochen.

    Lade- und Entladeverluste treten bei allen Lade-Alternativen auf und betreffen ausnahmslos alle mit Akkus betriebenen Wirtschaftsgüter. Wenn man so argumentiert, sind diese alle ineffektiv.

    Ich kenne auch die Diskussion um Sinn oder Unsinn von Hybrid-Fahrzeugen, halte sie für eine Übergangslösung, die aber für die Übergangszeit trotz gewisser Schwächen durchaus sinnvoll ist.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Und seine Abhandlung wird ja auch auf eine Aussage von OPEL selbst gestützt!

    Der Opel-Entwicklungschef Christian Müller äußert sich zur Effizienz von eSave ... :w0014:

    Martin Winterkorn äußert sich zur absoluten Seriösität der Abgastechnik im VW-Konzern ... :w0014:


    Die unkommentiert übernommenen Aussagen von Müller im Artikel von Leichsenring sind Journalismus auf Bild-Zeitungs-Niveau.

    Solche Aussagen müssen hinterfragt bzw. belegt werden, sonst gehören sie schlicht nicht in den Artikel.

    Man sollte nicht alles blind glauben, was in der Zeitung steht.

    Unsere Testergebnisse bestätigen die zitierte pauschale Beurteilung Müllers jedenfalls nicht.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Der Durchschnittsverbrauch lag bei ca. 10l / 100 km. Ohne eSAFE im Sportmodus liegt der Durchschnittsverbrauch bei ca. 6 l / 100 km.

    Das ist eine von den Schlagzeilen die im Gedächtnis bleiben, wenn unqualifiziert über eSave berichtet wird.

    Ein um zwei Drittel höherer Verbrauch bei eSave!

    Wow, das kann ja gar nicht effizient sein!


    Schön, wenn da mal jemand genauer hinkuckt!

    Du hast einen Test gemacht und der zeigt - und das schon bei einem vergleichsweise niedrigen (Haus-)Strompreis - wie schnell sich die vermeintlich gewaltige Differenz relativiert, wenn man das Ganze mal unter der Lupe betrachtet.

    Dein Testergebnis passt - wie ich finde - gut zu den Werten, die ich hier früher schon gepostet hatte und bestätigt meine Ansicht, dass die Nutzung oder Nichtnutzung von eSave während einer längeren Fahrt ohne Ladestopp nur zu vernachlässigbar niedrigen Abweichungen führt.

    Dies um so mehr, als die Differenz ja dadurch noch kleiner wird, als die eSave-Funktion ja auf größeren Strecken nicht während der gesamten Fahrt genutzt wird, sondern nur ab und zu, wenn der Akku wieder aufgefüllt werden soll.


    cbs3000 hat die Möglichkeit zum Hausstromtarif aufzuladen nicht und muss die Preise an öffentlichen Ladesäulen in die Auswertung einsetzen. Bei der aktuellen Preisstruktur (Benzin / Strom) leuchtet dann schnell ein, dass Aufladen per eSave auch von der Kostenseite her für ihn die günstigste Alternative ist, vorausgesetzt er führt die Fahrten zum Aufladen nicht nur zum Aufladen durch, sondern nutzt dafür ohnehin geplante Fahrten.

    Bis zum Beweis des Gegenteils behaupte jetzt einfach mal darüber hinaus, dass es - verbrauchskostenmäßig gesehen - ziemlich egal sein dürfte, ob man den Akku gelegentlich bzw. regelmäßig per eSave auflädt, oder einfach immer mit leerem Akku herumfährt der ja dann tatsächlich nicht wirklich leer ist, sondern automatisch auf dem minimal Kapazitätslevel gehalten wird. Es ist unmöglich, dieses minimal erforderliche Level nur durch Rekuperation zu erhalten, was bedeutet, dass auch dann der Benzinmotor in Anspruch genommen wird. Nur, dass man es dann eben nicht selbst 'beauftragt', sondern dass das dann eben gemacht wird, wenn das Auto es für nötig hält. Die eSave-Funktion aktiv selbst zu wählen hat dann sogar den Vorteil, dass auf geeigneten Streckenprofilen zu tun und nicht genau dann, wenn es eigentlich kaum sinnvoll ist.

    Oder anders ausgedrückt: eSave-Aufladen und Nie-Laden sind im Ergebnis beide gleich effizient. Oder, bitteschön, beide gleich ineffizient, wenn man es lieber von dieser Seite aus bekucken möchte.

    Das ist nur eine Frage der Definition.


    Was mich noch interessieren würde und zu dem bisher nichts gesagt wurde ist die Frage der Auswirkungen auf die 'Akku-Gesundheit'. Das Aufladen per eSave funktioniert gegenüber dem Aufladen mit dem Ladekabel deutlich schneller. Als wir die Tests damals gemacht haben - und es auch um die Frage nach dem richtigen On-Board-Loader ging - wurde mir diesbezüglich hier im Forum die Auskunft erteilt, dass die Schnellladung dem Akku nicht schaden würde.

    Wie ist das aber, wenn man den Akku ständig am unteren Kapazitätslimit hält?

    Ist das gesund?

    Vielleicht gibt es ja Akkuexperten hier, die sich dazu mal äußern können ...


    Grüßle, Sami 🕊️

    Aber hey, freilich kann Man(n)/Frau mein Geschwätz oder von sofar ignorieren - extern aber evtl. doch mal hier sich kund tun...

    Das sprichwörtliche blinde Huhn findet ja auch mal ein Korn und das ist 4Fun mit seinem Beitrag tatsächlich diesmal auch gelungen, wenn auch ohne es zu merken.

    Der von ihm zitierte Ausschnitt aus einem auf motor1.com veröffentlichten Artikel von Stefan Leichsenring ist zwar wenig aussagekräftig, da die darin vorgenommenen Hervorhebungen lediglich unkritisch übernommene Behauptungen beinhalten und nicht hinterfragt bzw. erläutert werden. Der Journalist hat das Thema eSave offensichtlich innerhalb seiner nur zweieinhalbstündigen Probefahrt als unwichtig abgetan und sich damit nicht näher beschäftigt. Dieser Teil des Artikels ist daher ohne echte Aussagekraft.

    Wenn man allerdings dem unter dem Textauszug mitgeteilten Link aufruft und den kompletten Artikel durchsieht, findet man darin eine weitere Verweisung auf einen Bericht, in dem es um die Frage geht, wieviel ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug eigentlich verbraucht, wenn es nie aufgeladen wird.

    Das ist eine durchaus interessante Abhandlung in der man auch eine Reihe von Vergleichswerten zum 'Nie-Laden-Verbrauch (NEFZ)' diverser Hersteller und Modelle findet. Die Werte wurden zwar nicht in Tests ermittelt, sondern anhand der von den Herstellern veröffentlichten Verbrauchsangaben errechnet, erlauben aber trotzdem einen zumindest tendenziell informativen Einblick.

    Unter diesem - wie ich finde wirklich interessanten Artikel - findet sich dann noch ein weiterer Link zu einem PDF-Dokument, dem - in englischer Sprache - knapp, aber durchaus anschaulich zusätzliche Hintergrundinformationen und Erläuterungen zu den Verfahren zur Verbrauchs- und zur Reichweitenermittlung von (Plug-In-)Hybridfahrzeugen entnommen werden können.


    Das blinde Huhn wird ja im Erfolgsfall mit dem zufällig gefundenen Korn belohnt und daher ist es gerecht, 4Fun mit einer positiven Reaktion zu belohnen, auch wenn er seinen Beitrag als 'Geschwätz' abgeschickt hat und die wirklich substanziellen Inhalte - das 'Korn' - darin gar nicht erkannt hat.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Ich bin keine technische Expertin.

    Wie das Lademanagement im GLX-Hybrid genau arbeitet und gesteuert wird, weiß ich nicht. Ich weiß aber aus Beiträgen in diesem Forum und aus den Aufzeichnungen der von mir seit mehr als zwei Jahren genutzten Tronity-App, dass der Fahrakku noch über eine Restkapazität von ca. 18 bis 20% hat, wenn die Nadel der analoge Anzeige am Nullpunkt anschlägt und die Reichweitenprognose im Info-Display Null Kilometer anzeigt.

    Diese Restkapazität kann nicht für den elektrischen Antrieb verbraucht werden und sie wird, sofern der Elektromotor - wie von sofar oben beschrieben - kurzzeitig zur Unterstützung zugeschaltet wird irgendwie wieder auf das genannte Niveau ergänzt, also z. B. durch Rekuperation oder, wenn das nicht ausreicht, durch den Benzinmotor als Generator.

    Wäre das nicht der Fall, könnte der Fahrakku tiefentladen und dabei beschädigt oder zerstört werden.

    Rekuperation alleine kann die durch den elektrischen Fahrbetrieb verbrauchten Strom nicht ersetzen, schon gar nicht, wenn man defensiv und vorausschauend fährt.


    Dass der GLX bei über das erforderliche Minimum entladenen Fahrakku gar nicht mehr fährt, hat GLX-Jule ja erlebt, als sie ihr Auto nach einer mehrere Monate langen Standzeit auch mit der Hilfe eines ADAC-Pannenhelfers nicht mehr in Gang bekommen hat und in eine Werkstatt hat abschleppen lassen müssen.

    Nachlesen könnt ihr das bei Interesse hier:

    grandlandx-forum.de/forum/thread/?postID=47922#post47922


    Die ganze Diskussion um die Effizienz der Fahr- und Ladegewohnheiten von cbs3000 verstehe ich im Übrigen nicht. Es ist getestet und rechnerisch nachweisbar, dass Aufladen per eSave sich allenfalls geringfügig auf den Gesamtbenzinverbrauch auswirkt und im Zusammenhang mit anderen Einflussfaktoren auf den Verbrauch praktisch vernachlässigbar ist.

    Einmal Vollgas auf der Autobahn und ein Alarmstart an der Ampel um an der nächsten Ampel als erster wieder zum Stillstand zu kostet mit Sicherheit mehr Sprit als das bisschen eSave.


    Mir ist im Übrigen unverständlich, warum ein Nicht-Hybrid-Fahrer und offensichtlicher Nicht-Hybrid-Kenner - hier: 4Fun - unbedingt Hybrid-Fahrern Ratschläge zur effizienten Handhabung ihres Autos geben muss.

    Das ist überflüssig und unnötig.


    Grüßle, Sami 🕊️

    ... ist nicht die Beste Verwendung für den Sprit.

    cbs3000 sieht das anders als du und hat das auch plausibel begründet

    Aber du hast im Prinzip doch einen Hybrid(?), allein der Modus nutzt doch Batterie + e-Motor fortwährend!

    Der Fahrakku kann zwar technisch nicht vollständig zum Fahren entleert werden, aber er muss ja zum Erhalt der minimal notwendigen Kapazität irgendwie wieder aufgeladen werden. Das bisschen Strom, was im normalen Fahrbetrieb durch Rekuperation gewonnen wird, reicht dafür nicht. Wenn dann also dafür eSave vom Lademanagement automatisch und ohne Einstellung über das Menu im Touchscreen verwendet wird, was soll daran besser sein, als es gleich gezielt zu veranlassen wenn eine dafür gut geeignete Strecke befahren wird?

    Wenn der Fahrakku z. B. durch lange Standzeiten doch mal vollständig entleert wird, fährt das Auto gar nicht mehr, auch nicht mit dem Verbrenner.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Ich habe eben festgestellt, dass ich mich in der MyOpel-App nicht mehr einloggen kann.

    Ich benutze die App eigentlich nicht, wollte aber jetzt den anstehenden Wartungstermin eingeben, bekomme aber beim LogIn-Versuch eine Fehlermeldung mit der ich nichts anfangen kann:

    "Missing/Invalid DeviceID"

    Ich kann mich zwar einloggen, werde aber bei jedem (!) Start der App darüber informiert, dass 'meine Sitzung abgelaufen ist' und ich mich neu anmelden muss.

    Das empfinde ich ziemlich nervig und vermute - wie du schon im Firmware-Update-Thread entsprechend angedeutet hast - tatsächlich einen Zusammenhang mit dem Update für die Software des Infotainmentsystems.

    Wahrscheinlich hat die MyOpel-App ein Problem mit der neuen Firmware und muss ebenfalls entsprechend 'upgedatet' werden.


    Grüßle, Sami 🕊️

    Samina hat die Erfahrungen einer Italienfahrt mit eSave-Aufladungen ja mal hier veröffentlicht und und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Auswirkungen auf den Gesamtverbrauch vernachlässigbar gering sind.

    Ja, stimmt, das ist zwar schon etwas her aber richtig erinnert.

    Wer mag, kann das hier nachlesen (bitte auch die Folgebeiträge lesen, die die Notwendigkeit einer kleinen Korrektur erläutern):

    grandlandx-forum.de/forum/thread/?postID=52151#post52151


    Klarstellend möchte ich anmerken, dass ich bei längeren Fahrten heute nicht mehr so vorgehe, sondern den GLX im Hybrid-Fahrmodus über die ihm geeignet erscheinende Antriebsquelle selbst entscheiden lasse. Dadurch wird - nach meinem persönlichen Eindruck - tatsächlich die optimale Mischung erricht. Beim Aufladen durch eSave, auf das ich durch günstigere mir zur Verfügung stehende Lademöglichkeiten im Alltag nicht angewiesen bin, versuche ich auf längeren Strecken ein dafür besonders geeignetes Streckenprofil zu nutzen, also z. B. auf längeren Gefällestrecken.


    Grüßle, Sami 🕊️