Das Opel am Rand des Abgrundes stand, hatte weniger mit der Qualität der Autos zu tun, sondern lag in erster Linie am amerikanischen Geschäftsgebahren. Fahrzeuge von Opel entwickeln lassen, in China (als ich letztes Mal dort war habe ich massig Corsa C unter anderm Label dort gesehen) und anderen Ländern unter anderem Label verkaufen und die Umsätze einstreichen. Nach der Trennung noch Lizenzgebühren verlangen für Fahrzeuge die von Opel entwickelt und als Opel verkauft wurden ist ein weiteres Steinchen. Ich habe zweimal in Firmen unter amerikanischer Leitung gearbeitet. Da habe ich mehr als genug gesehen, nie wieder. Da wurden Produkte, die im Werk in Deutschland hergestellt wurden containerweise in die USA geschickt und kein Cent, nicht mal Materialkosten, dafür bezahlt: Argumentation: Die Firma gehört ja sowieso uns, warum sollen wir für etwas bezahlen was uns eh gehört.
Wenn mir jemand den Verlust ersetzen würde wäre die Kiste schon seit einem halben Jahr weg. Aber ein Verlust von rund 12.000 Euronen für die kurze Nutzungsdauer steck ich auch nicht einfach so weg.