Samina GLX-Jule
Die Rekuperation funktioniert so, dass leichte Bremsvorgänge nicht über die Betriebsbremse vorgenommen werden.
Der Elektromotor (beim H2 der vordere und beim H4 meines Wissens nach der hintere) fungieren als Generator und erzeugen elektrische Energie, die in den Fahrakku geladen wird.
Das Funktionsprinzip ähnelt dem eines Dynamo beim Fahrrad, der die Fuhre ebenfalls spürbar bremst.
Damit gehen der Bremsanlage die leichten Bremsvorgänge verloren, die dazu beitragen würden, oberflächlichen Rost von den Bremsscheiben abzuschleifen.
Dieser Rost ist unvermeidbar, er tritt schon nach einer Fahrt im Regen auf.
Rekuperation schadet also der Bremsanlage, weil sie unterfordert wird.
Meine Feststellungen zu dem Thema an meinem GLX 2.0D (also ganz ohne Rekuperation), jede Bremsung (auch die vom Abstandstempomaten) wird von der Betriebsbremse durchgeführt:
Das sog. Tragbild meiner Scheiben hinten war so gruselig, dass ich mich im Fahrzeugalter von 2 1/2 Jahren und einer Laufleistung von 55.795 km für den Ersatz von Scheiben und Belägen entschieden habe.
Mit kräftigen Bremsungen von Zeit zu Zeit konnte ich das Problem übrigens nicht lösen.
Wie kommt es nun zu einem ungleichmäßigen und ungeeigneten Tragbild?
Wenn Rost auf der Bremsscheibe punktuell aufblüht und damit neben einem Rostkrater eine Erhöhung bildet lässt sich das nicht "wegbremsen", da dieser Rost härter ist als das Bremsbelagmaterial und in diesen eine Furche gräbt. Diese Vertiefung im Belag wird nun die Scheibe nie wieder berühren und so entsteht der erste "Rostring" (siehe auch hier: https://static.wixstatic.com/m…177082_57408940290335.jpg)
Um so weiter dieser Prozess fortschreitet ergibt sich zum Schluss folgendes Bild: https://www.skodacommunity.de/…ments/img_3960-jpg.26845/
Und mit solchen Tragbildern wie zum Schluss gezeigt fällt man bei der HU zu recht durch.
Mein Gott, was für ein Roman - ich bitte um Entschuldigung!