Beiträge von Diesellotte

    Maccan sich grad noch leisten was e-caynner mehr haben will.

    Oder so.


    Die Frage hat sich für mich ja beantwortet da das Schicksal mich vom GLX befreit hat.

    Seit nem Monat bleibt der Santa Fe aber meistens stehen und ich Hypermile mit dem Dacia Verbräuche unter 3 Liter weil ich keine Lust auf die Fantasiepreise an der Zapfsäule habe und einmal pro Woche 20 Liter Jahrgang 24 reinschütte...


    Ich kaufe wahrscheinlich in den nächsten Wochen etwas altes billiges hässliches das Flüssiggas verbrennt. Und wenn ich mir 3 elektrische Q8 Etron oder so einen Quatsch vor die Haustür stellen könnte.

    Würde ich auch nur geschenkt nehmen, und dann gleich in die Kleinanzeigen. Da ist absolut gar nichts am Markt was bei mir da irgendeine "kauflust" auslösen würde.


    Ich suche gerade irgendwas billiges mit LPG fertig drin oder knall eine Anlage in meinen Lada. - den hatte ich ja als überbrückungs Auto geholt als der grandland dauernd in der Werkstatt stand und ist der einzige Benziner im Fuhrpark.

    Der Q4, der id4 in teuer. Aber selbes Hartplastik und Trommelbremse weil Vorsprung durch Technik.

    Die größte Identitätskrise der Markengeschichte.


    Q8-E-Tron. 2,6 Tonnen Leergewicht die bewegt werden wollen, wenn dann mehr als 50 km von deiner Solaranlage wegfährst, ist V8 fahren irgendwie preiswerter.


    Und bei dem Jaguar einfach die letzten Werbespots.



    Die perfekte Kombination aus technischer Überforderung und sozialer Erwünschtheit.


    Diese Wunderwerke und ihre Gefangenen kleben dann mit 90 km/h auf der mittleren Spur, blockieren alles und trauen sich nicht mal die Heizung auf 22 Grad zu stellen, weil sonst die Reichweitenanzeige im Cockpit Amok läuft.


    Das sind keine Automobile das sind kognitive Dissonanzen "in Blech".

    Zitat

    Bezieht sich diese Erfahrung nur auf den Diesel?


    Auf den 2.0 Diesel mit Gusseisenblock besonders, und allgemein die Fahrzeuge mit Baujahr vor 2020....


    Interessanterweise wurde nach der Zusammenlegung mit Stellantis und Euro 6D wieder auf "rotes" umgestellt, neue Norm. B71 1111 also G30 (G12+). Also bei späteren Baujahren mit 1.2 Benzinern kein Bedarf mehr.


    Außerdem kann man so verhindern das wegen "keine Ahnung" das alte blaue Silikathaltige wegen Verwechslungsgefahr reingeschüttet wird.

    Retrospektive betrachtet


    Warum das blaue Kühlmittel (G33) bei unseren Autos zum Motorkiller wird – Meine Lehren aus dem Grandland-Exitus


    Moin zusammen,

    ich muss das Thema Kühlmittel noch einmal ganz deutlich ansprechen, weil ich glaube, dass viele der Dieselauf einer tickenden Zeitbombe sitzen, ohne es zu merken. Mein Grandland 2.0 Diesel hat bei 130.000 km den Geist aufgegeben (Zylinderkopf verzogen), und rückblickend war das Kühlsystem der Anfang vom Ende.

    Das Problem: Zu wenig Reserven im Korrosionsschutz

    Das originale blaue PSA-Kühlmittel (G33) ist zwar silikatfrei, aber es scheint am Ende seiner Lebensdauer (die PSA mit völlig utopischen 10 Jahren angibt) keinerlei Reserven mehr zu haben.

    Sobald der chemische Schutz kippt, passiert folgendes:

    * Säurebildung: Das Kühlwasser wird „sauer“ (der pH-Wert sinkt).


    * Die Braune Pest: Das saure Wasser greift den Motorblock von innen an, der DW10 hat hier noch einen Gussblock. Es löst Eisenpartikel, und das Wasser wird in Rekordzeit braun.


    * Elektrochemische Korrosion: Das Wasser wirkt plötzlich wie ein Elektrolyt in einer Batterie. Das edlere Metall greift das unedlere an.


    Warum meine neue Wasserpumpe nach 7.000 km Schrott war

    Ich hatte bei 130.000 km eine neue Pumpe eingebaut – extra mit Metall-Schaufelrad, weil ich dachte, das hält ewig. :m0008:


    Nach nur 7.000 km war das Rad derart zerfressen, als hätte es jahrelang in Salzwasser gelegen.

    Warum? Wenn das System einmal so stark verschlammt ist, wie es beim blauen G33 oft passiert, kriegt man den Dreck mit einfachem Ablassen nicht raus. Die feinen Rostpartikel wirken wie flüssiges Schmirgelpapier.


    Die fressen die Gleitringdichtung der Pumpe auf, Wasser dringt ins Lager,


    Die Werkstatt-Falle (Mein Fehler bei 90.000 km)

    Ich hatte eigentlich schon bei 90.000 km vor, auf das rote G30 (G12+) umzurüsten. Meine freie Werkstatt damals hatte aber schlichtweg Angst wegen der Haftung, da das Auto noch relativ neu war und G30 keine offizielle PSA-Freigabe für diesen Motor hat.

    Rückblickend war das ein riesiger Fehler, auf die Werkstatt zu hören. Wir haben wieder blaues G33 eingefüllt, und es wurde – wer hätte es gedacht – in Rekordzeit wieder braun. Der Korrosionsschutz war einfach sofort wieder überfordert mit dem Dreck, der noch im Block saß.


    Meine Empfehlung für euch:

    Wenn euer Kühlwasser nicht mehr kristallklar blau/grün ist, sondern auch nur den kleinsten Braunschleier hat: Handelt sofort!


    * Radikal Spülen: Nur Ablassen reicht nicht. Das System muss chemisch gespült werden (ggf. mit Reiniger/Zitronensäure), bis nur noch klares Wasser kommt.


    * Umstellen auf Rot (G30/G12+): Das rote Kühlmittel hat deutlich stabilere Korrosionsschutz-Inhibitoren und ist thermisch belastbarer. Es schützt den Alukopf und die WaPu weitaus besser vor Lochfraß und Kavitation.


    * Haftung vs. Motorschaden: Sobald ihr aus der Garantie raus seid, pfeift auf die Farbvorgabe vom Hersteller. Ein sauber gespültes System mit "falscher" Farbe (Rot) ist tausendmal besser als ein vorschriftsmäßiger Motor, der von innen wegrostet.


    Hätte ich damals bei 90k gegen den Rat der Werkstatt auf Rot umgestellt und richtig gespült, würde ich den Grandland heute wahrscheinlich noch fahren.


    Das blaue wurde für den 1.6 Prince-Motor (THP/VTi) 'optimiert', weil der thermisch so extrem auf Kante genäht ist. PSA hat dann aus reiner Sparwut/Logistikvereinfachung entschieden, dass der alte massive DW10 Diesel die gleiche Suppe schlucken muss, obwohl er seit 1999 am Markt ist und die Kilometerfresser und bei anderen Herstellern immer das rote hatten.


    Der 1.5 Diesel und die Benziner sind aber alles voll Alu, da gibt es wenn das Kühlwasser es nicht mehr bringt gibt's Alufraß.

    "Zudem muss ich sagen, dass der Motor spürbar etwas anders verhält nach dem Zahnriemenwechsel 🤔 Das Ansprechverhalten ist etwas schneller, der Motor läuft etwas ruhiger und wummert vom Geräusch her tiefer."


    Ja das kann schon sein der Riemen war vielleicht schon etwas gelängt und die Steuerzeiten leicht verstellt.

    Neue Spann und Umlenkrollen wo die alten die Lager schon fertig oder trocken waren das mehr vibriert haben, und dann noch zusammen mit einem Ölwechsel und die Schmierung stimmt wieder. Das ist zusammen eine "Verjüngungskur".



    "Aber muss ich mir nun massiv Sorgen machen, dass dem so ist? "


    Sagen wir es so, ich glaube du willst nicht dasselbe wie ich erleben.