Grandland X Hybrid fährt nicht mehr elektrisch

  • Hallo nochmal,


    will noch kurz erwähnen dass ich nichts mit Opel zu tun habe oder von Opel bezahlt werde falls der Eindruck erweckt werden sollte. :)

    Auch meine ich nicht die Diskussionen hier im Forum sondern die Diskussionen, die sich Opel in den Werkstätten oder Verkaufsräumen ersparen kann, wenn manche Dinge gleich richtig und klar gesagt werden.


    Bleibt gesund!

  • .....und gelegentliches Warmfahren unbedingt notwendig ist.....

    Für was bitte ist das unbedingt notwendig?

    Wenn ich rein elektrisch fahre, wird der Verbrenner nicht gestartet (außer ich drücke richtig auf's Gaspedal). ......Also gibt es auch keine Ölverdünnung.

    Es gibt ja wohl einige hier, die auch längere Zeit rein elektrisch gefahren sind.

    Und das ein Verbrenner kaputt geht, nur weil er meinetwegen wochenlang nicht "bewegt" wurde...... da wären ja die Motoren aller auf Halde stehenden Fahrzeuge (Hersteller oder Autohäuser inc. Gebrauchtwagen) im Vorraus schon kaputt..... Würde bedeuten: Vorsicht beim Gebrauchtwagenkauf, vor allem bei Fahrzeugen, die schon längere Zeit auf dem Hof stehen....

    ...... ok, bei denen muß der Akku ab und zu nachgeladen werden, wegen der Selbstentladung.......


    ...... Aber dafür häng ich ja meinen Hybrid spätestens alle 2 Tage an die Steckdose.....


    Natürlich, da geb ich Dir recht, ein Hybrid ist kein Elektrofahrzeug. Denn es gibt ein entscheidenten Nachteil: die rein elektrische Reichweite!


    Ich empfinde ein Hybrid als "Pendler"-Fahrzeug, mit dem man kurze Strecken elektrisch fahren kann (so wie von Opel auch beworben)

    Die Lade- und Stromverteiler-Steuerung sollte schon auch die Hilfsakkus mitladen. Alles andere macht ja keinen Sinn.


    Was wirklich schlecht für den Verbrenner gelöst ist: der Hybridmodus....

    Tatsächlich wird in diesem Modus der Verbrenner bei Leistungsanforderung kalt gestartet und geht danach wieder aus um beim nächsten Druck auf's Gaspedal wieder anzuspringen. Dies führt zu jeder Menge Kaltstarts, was dann auch die angesprochene Ölverdünnung zur Folge hat. Da ist dann der Sportmodus besser, da in diesem Fall der Verbrenner die Hauptantriebskraft darstellt und die Elektromotoren nur bei Bedarf zugeschaltet werden. Nachteil dabei: Der Verbrenner arbeitet im Sportmodus in einem hohen Drahzahlbereich bzw. schaltet sehr spät in den nächsthöheren Gang, was zu höherem Spritverbrauch führt. Jetzt weiß ich auch, für was die Schaltwippen statt Lenkradheizung eingebaut sind: weil man will ja nich unbedingt Sonntags im 1.Gang durch eine 30'er-Zone fahren.

    Jetzt gibt es die Möglichkeit im Hybrid-Modus zu fahren mit eSave auf "MAX" gestellt. dadurch läuft dann der Motor auch immer und die Gangautomatik schaltet auch früher. Nachteil: man kann den Fahrakku nicht mehr nutzen, da er immer auf maximum gehalten wird.

    Ich wünschte mir im Hybridmodus eine Umkehrmöglichkeit der Antriebspriorität, d.h. erst der Verbrenner, dann die Elektromotoren (wie im Sportmodus auch aber eben mit weniger Drehzahl)


    Also nochmal: Es wird ein reiner Elektromodus angeboten, also muß (wenn der Fahrakku genügend Ladung hat) dieser im Regelfall auch anwähl- und ausführbar sein. Punkt!

    Hilfsakkus sollten und müssen bei laden des Fahrakkus mitgeladen werden.

  • Dem kann ich nur zustimmen: Solange ich rein eöektrisch fahre, gehört die Geschichte von der Ölverdünnung ins Reich der Fabel und dient allein der Abwimmlung berechtigter Kundenbeschwerden. Ich erwarte nach den Prospektaussagen des Herstellers, dass ich dieses Fahrzeug im reinen Elektrobetrieb (ohne zwischenzeitlichen Verbrennereinsatz) bei ausreichendem Fahrakku bewegen kann, ohne gezwungen zu sein, den Verbrenner einzuschalten. Ich bin morgen zum 2. mal innerhalb vob 2 Monaten wegen des Problems beim FOH und werde mich diesmal nicht mit Batterie aufladen absoeisen lassen. Zum Glück habe ich eine Rechtsschutzversicherung, dann kann sich evtl. mal ein neutraler Gutachter zu den angebl. unvermeidlichen Verbrennungsmotorphasen erklären.

  • Hallo zusammen,


    ihr könnt hier ja schreiben was denn bei den Beschwerden dann rausgekommen ist, würde mich schon interessieren.


    Der sinngemäße Wortlaut der Opel-Antwort war wie folgt: ... das Fahrzeug hat eine Auswerte Logik und erkennt anhand der Fahrbetriebe, wann die Gefahr

    einer Ölverdünnung besteht und behebt diesen Zustand durch den Verbrennerbetrieb, in dem die Spritrückstände aus dem Öl verdampft werden.


    Ich persönlich bin eigentlich zu weit von der Technik weg, kann mir aber vorstellen, dass das "Elektromodusthema steht nicht zur Verfügung" die schon genannten Gründe hat:

    - mögliche Ölverdünnung

    - Bordbatterien werden nur im Verbrennerbetrieb aufgeladen


    Ich bin in den ersten 6 Wochen ca. 1400Km gefahren, von denen ca. 800Km rein elektrisch waren. Beim Auftreten der "Störungen" hatte ich die Bordbatterie jeweils

    aufgeladen, was aber nicht wirklich was gebracht hatte. Der Check der Batterien bei Opel wurde gemacht, war aber nichts auffällig oder defekt! Erst der Hinweis bzw.

    das Warmfahren hatte bei mir Ruhe in das Thema gebracht.

    Innerstädtische Strecken lege ich nach wie vor im Elektromodus zurück, die Fahrt ins Geschäft (+-20km) wie bereits beschrieben erst Sport-, dann Hybridmodus.

    Beim Hybridbetrieb setzt bei mir erst ab ziemlich genau 80km/h der Verbrenner mit ein und ist dann auch die Hauptantriebsquelle solange das Auto min. 80 fährt.

    Sobald es in´s Ortsgebiet geht, ist das eh meist rein elektrisch (ausser man Tritt richtig durch). Fahrweise ist bei mir meist entspannt, wenn ich es eiliger habe, ist eh

    der Sportmodus aktiv und der Verbrenner warm!


    Gruß an alle "Mitstreiter"! :thumbup:

  • "Elektromodusthema steht nicht zur Verfügung" die schon genannten Gründe hat:

    - mögliche Ölverdünnung

    - Bordbatterien werden nur im Verbrennerbetrieb aufgeladen

    wie gesagt, Ölverdünnung kann es nicht sein, wenn ich 3 Tage elektrisch fahren kann und das auch nur ausschließlich mache (Verbrenner ist in den 3 Tagen genau 0 Umdrehungen gedreht) und dann auf einmal nicht mehr kann.

    Ich kam ja aus der Werkstatt, wo auch der Service gemacht wurde (inc. Ölwechsel)

    Und Bordbatterien (eigentlich heißt es Akkus, weil wegen "wiederaufladbar") nur über den Verbrenner laden wäre eine Ingeneurtechnische Fehlleistung und macht keinen Sinn. Bin jetzt wieder 5 Tage nur Verbrenner gefahren, aber lässt sich immer noch nicht in Elektrobetrieb umschalten. Spritverbrauch entsprechend schon wieder knapp 6 l/100km und damit sehr sehr sehr weit ab von dem von Opel angegebenen 1,7 l/100km Durchschnitt.

    Also für mich ist da was anderes im argen.....

  • Bitte hängt Euch nicht immer an der Angabe von 1,7l / 100Km auf. Dieser Wert kommt lt. anerkannten Prüfzyklus nur für die „ersten“ 100 Km bei 100% geladenem Fahrakku zustande. D.h. Auf einer Prüfstrecke von 100 Km werden die ersten Km (bis der Fahrakku alle ist) ohne Verbrenner gefahren und dann nur die Differenz zwischen Akku entladen und bis zum erreichen der 100 Km der Verbrauch des Verbrenners angegeben. Ist zugegebenermaßen vollkommen an der Realität vorbei aber darf dann so beworben werden. Aussagekräftiger wäre der gesamte Energieverbrauch (elektrisch und fossil) pro 100 Km. Das der Verbrauch ohne elektrische Energiequelle nach oben schiesst ist logisch.

    Grandland X Hybrid 4 Ultimate, Rubin Rot mit roter Motorhaube - Dach und Spiegel in Diamant Schwarz, Wireless Charging, Alu Pedale, 7,4 kW Onboardcharger, Universal Ladekabel, autom. Geschw. Assistent, Premium Sound System.
    Bestellt am: 20.11.2020
    Produktion: 15.01.2021 (Sochaux)

    Ausgeliefert: Februar 2021

  • Auf einer Prüfstrecke von 100 Km werden die ersten Km (bis der Fahrakku alle ist) ohne Verbrenner gefahren und dann nur die Differenz zwischen Akku entladen und bis zum erreichen der 100 Km der Verbrauch des Verbrenners angegeben.

    hmm....., selbst dann sind glaube die 1,7 l/100km nicht erreichbar. Wenn die elektrische Reichweite ca. 50km beträgt (unter halbwegs optimalen Bedingungen) dann wäre der Rest, auch wieder 50 km, mit Verbrenner zu fahren. Fahren die da Bergab? Weil ich komme bei streicheln des Gaspedals nicht unter 7 l/100km -> d.h. mindestens 3,5 l/50km dann noch die 12 kWh für die ersten 50 km......


    Aber das is ja hier eigentlich nich das Thema, hatte es nur am Rande erwähnt...... weil ich könnte für mich dahin kommen (wenn das Auto so fahren würde, wie es sollte), da ich teilweise kostenfrei laden kann (Discounter in der Nähe und Arbeitsstätte) ;)


    ach ja, nochmal Bezug auf das selbe Zitat: ......werden die ersten Km (bis der Fahrakku alle ist) ohne Verbrenner gefahren.....

    Eben genau das geht ja nicht.... :rolleyes:;)

  • Erstmal wird ja eine elektrische Reichweite von bis zu 59Km (NEFZ) zugrunde gelegt und danach fällt das Fahrzeug in den Hybridmodus zurück, was ja immer noch keinen permanenten Lastlauf des Verbrenners beinhaltet. Wie aber genau der Verbrauch schlussendlich ermittelt wird, entzieht sich auch meiner Kenntnis.

    In dem Zusammenhang schreibt Opel ja auch immer den Zusatz:


    "Kraftstoffverbrauch* Opel Grandland X Hybrid (gewichtet, kombiniert)"

    und

    "Die tatsächliche Reichweite kann unter Alltagsbedingungen abweichen und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, insbesondere von persönlicher Fahrweise, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Nutzung von Heizung und Klimaanlage sowie thermischer Vorkonditionierung".


    Mit meinem Beitrag wollte ich nur noch einmal klar machen, dass der angegebene Wert nur unter optimalsten (Labor) Bedingungen erreicht werden kann und mit Vorsicht zu genießen ist. Bei den reinen Verbrennern werden ebenfalls häufig utopische Verbrauchswerte zur Werbung angegeben, die man selber nie erreicht. Das hat natürlich auch schon zu Klagen von Käufern gegen Hersteller vor Gericht geführt, bei denen auch Käufer schon gewonnen haben.


    Ich habe zum Beispiel heute eine Strecke von 8 Km im Stadtverkehr zurückgelegt. Ungefähr nach der Hälfte der Strecke ging mein GLX von elektrisch auf Hybrid und der Verbrenner hat dann erst im Standgas mitgelaufen und nach ein paar Minuten trotz Hybridanzeige wieder ohne Verbrenner - nur elektrischer Vortrieb und dann, nur am Berg, ist der Verbrenner mal zur Unterstützung mitgelaufen - sonst auch im Hybridmodus nur elektrisch. Lt. App war der Durchschnittverbrauch dann bei 1,6l/100Km.

    Ich würde aber einen Teufel tun, mich auf solche Werte zu verlassen. Mal sehen, wie es sich beim mir und meinem GLX weiter entwickelt.


    Gruß

    RoScho

    Grandland X Hybrid 4 Ultimate, Rubin Rot mit roter Motorhaube - Dach und Spiegel in Diamant Schwarz, Wireless Charging, Alu Pedale, 7,4 kW Onboardcharger, Universal Ladekabel, autom. Geschw. Assistent, Premium Sound System.
    Bestellt am: 20.11.2020
    Produktion: 15.01.2021 (Sochaux)

    Ausgeliefert: Februar 2021

  • .....eine Strecke von 8 Km im Stadtverkehr zurückgelegt. Ungefähr nach der Hälfte der Strecke ging mein GLX von elektrisch auf Hybrid und der Verbrenner hat dann erst im Standgas mitgelaufen und nach ein paar Minuten trotz Hybridanzeige wieder ohne Verbrenner - nur elektrischer Vortrieb und dann, nur am Berg, ist der Verbrenner mal zur Unterstützung mitgelaufen......

    Verbrauch hin oder her, ist derzeit eigentlich noch irrrelevant. Aber der Hybridmodus, so wie hier jetzt beschrieben..... ich weiß nicht, ob das "gesund" für den Verbrenner ist, auch in Bezug auf die vielbeschriebene Ölverdünnung .....Ist er innerhalb der letzten 4 km 2 x kalt gestartet....:/

  • Zur Reichweite/Verbrauch habe ich schon im Thema "Verbrauchswerte H4 und H2" folgenden Beitrag gepostet:

    Bestellt: Juni 2020

    Grandland X H4, Ultimate (CH), Pearl-Weiss, Stoff-Morrocana-Kombination, 7.4 kW-Lader, Adaptiver Geschwindigkeitsregler mit Stop/Go Advanced

    Lieferdatum: Januar 2021, März 2021, April 2021, 12. März 2021, Gebaut in Sochaux