..., aber unter dem Strich bleibt - im Vergleich zu der ursprünglichen Kalkulation - trotzdem ein Verlust.
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Wer jetzt ein Auto kauft muss meiner Meinung nach in diese Gewinn-/Verlustrechnung auch die allgemeine Preisentwicklung auf dem Gesamtmarkt einkalkulieren.
Wegen der ja in der ganzen Branche langen Lieferzeiten steigen die Preise auch im Bestand deutlich an.
Als ich vor ein paar Tagen meine Zulassungsunterlagen beim Händler abgeliefert habe, fiel mir im Showroom ein junger Gebrauchter auf - GLX-H2, Ultimate, 18 Monate alt, ca. 12.000 Km auf dem Tacho - der laut Preisschild 36.500 € kosten soll.
Wenn man die staatliche Umweltprämie berücksichtigt, die ich von meinem Neuwagenpreis ja noch abziehen kann, ist dieser Gebrauchte damit sogar etwas teurer als mein Neuer. Selbst wenn man den ausgeschilderten Preis als Verhandlungsbasis sieht und ein geschickter Kunde da noch das eine oder andere Scheinchen sparen kann, hat er am Ende ein Fahrzeug, das (möglicherweise) nicht in allen Ausstattungsmerkmalen seinen Vorstellungen entspricht, bereits eine gewisse Laufleistung mit entsprechendem Verschleiß hinter sich und einen Vorbesitzer mehr hat. Insgesamt ist das dann eher ein Minusgeschäft (finde ich).
Was ich sagen will: wenn man nicht darauf angewiesen ist, sofort ein neues Auto haben zu müssen, kann es sich durchaus lohnen, etwas länger zu warten.
Nur so ein Gedanke von mir.
Gruß aus Hilden
cbs3000